#1

Donna & Alexander | Blind Date mit Folgen

in Flashback 25.04.2016 01:11
von Donna Fraser | 988 Beiträge

Dieser Abend heute hätte so schön entspannt und ruhig werden können, ein Glas Wein – oder eher eine Flasche – , ein bisschen gute Musik und ich hätte einfach nur entspannen können so wie ich es mir vorgenommen hatte. Emma war mit ein paar ihrer Freunde unterwegs und ich wollte mir nach dem Stress der letzten Woche einfach mal die Ruhe antun. Aber wie das mit solchen Plänen nun mal ist wurde nichts daraus, was mir schon klar war als es an der Tür Sturm klingelte, ich wusste sofort wer dort stand.
Mit dem Glas in der Hand ging ich zur Tür und öffnete meiner besten Freundin Rachel, die sofort herein gestürmt kam und mich leicht entsetzt ansah das ich tatsächlich einen Jumpsuit aus Jersey an hatte. Nach einiger Überzeugungskraft ihrerseits und der Wirkung des Champagners den wir uns geteilt hatten, hatte ich mich dann doch fertig gemacht, wenn auch nicht ansatzweise so aufgetakelt wie ich es hätte machen können, ich wollte schließlich nicht auf Männerfang gehen, da war ich derzeit immerhin schon ausgelastet mit. Auch wenn Adrian und ich nichts festes hatten, so war es doch aufwendig genug das alles geheim zu halten und das nicht nur vor meiner Tochter.
Wir waren also im Taxi in die Stadt gefahren um dort ein bisschen einen drauf zu machen, doch den ersten Club den wir angesteuert hatten, verließen wir nach ein paar Minuten schon wieder, ich konnte für sie nur hoffen das der nächste Club den sie raus gesucht hatte besser war, sonst würde auch kein Alkohol der Welt mehr helfen. Also fuhren wir erneut mit einem Taxi und standen dann schließlich vor dem Purgatory. Nach ein paar weiteren Minuten die wir in der Schlange standen, konnten wir dann auch schon rein gehen und so schlecht schien es hier auch gar nicht zu sein.
Wir steuerten die nächste Bar an und bestellten uns eine Runde Kurze, immerhin wollten wir den Abend jetzt auch komplett genießen und davon würde ich mich sicher nicht abhalten lassen. Nach den Kurzen machten wir uns auf den Weg auf die Tanzfläche wo wir erst mal eine Weile die Welt um uns vergaßen. Irgendwann verabschiedete ich mich dann aber kurz, meine Blase meldete sich und die wollte ich nicht überstrapazieren, das musste schließlich nicht sein.
Als ich gerade von den Toiletten zurück kam erblickte ich ihn – Adrian. Im ersten Moment überlegte ich kurz zu ihm zu gehen aber dann sah ich seine Begleitung und war doch etwas überrascht. Ich konnte meinen Blick nicht von den beiden abwenden und stand einfach an meinem Platz, es war mir auch egal ob ich im Weg stand oder nicht. Ich hätte nie gedacht das mir das so nah gehen würde, aber diese Frau jetzt an seiner Seite zu sehen gab mir einen Stich ins Herz, mit ihr konnte ich einfach nicht mit halten, warum wunderte ich mich überhaupt das er mit einer anderen hier war? Sie war blond und jung, sie schien so viel jünger als ich, auch wenn ich sicher nur 10 Jahre älter war als sie, aber ich fühlte mich gerade irgendwie viel älter als ich war.
Als sie anfing sich an ihm zu reiben wurde mir schlecht, ich musste hier einfach weg. Ich sah mich kurz um und steuerte dann die Bar in meiner Nähe an, ich musste definitiv nachfüllen, vielleicht würde der gesamte Abend dann aus meiner Erinnerung verschwinden. Ich lehnte mich gegen die Theke und sah zu den Barkeepern rüber, aber die schienen gerade viel mehr mit den jüngeren Gästen beschäftigt zu sein.
Ich verdrehte meine Augen und stöhnte angenervt auf. „Das kann doch jetzt echt nicht wahr sein, kriegt man hier nichts zu trinken oder was?“ Kurz schlug ich auf den Tresen und hätte am liebsten geschrien, aber das wäre bei der Musik eh untergegangen, also blieb mir nichts anderes übrig als zu warten. „Boah, es kann doch echt nicht sein das man erst was zu trinken kriegt wenn man hier halbnackt auftaucht. Wer hat denn diese notgeilen Idioten eingestellt?“ Manchmal musste einfach alles raus was man im Kopf hatte und das lenkte mich gerade von Adrian und seiner Blondine ab, was wohl auch ganz gut für mich war, auch wenn ich vielleicht aufpassen sollte vor wem ich was sagte, wobei ich ja nicht ahnen konnte wer hier mit hörte...


@Alexander Jaden ich hoffe du kannst damit was anfangen. Ich hab nicht drüber gelesen, also kann ich nur hoffen das alles Sinn macht


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#2

RE: Donna & Alexander | Blind Date mit Folgen

in Flashback 25.04.2016 13:48
von Alexander Jaden | 781 Beiträge

Langsam wurde Alex doch tatsächlich langweilig, ein Zustand, der nicht allzu oft vorkam. Doch nach der Besprechung mit seinen Assistenten im Club war tatsächlich die Arbeit getan, Tony lag schnarchend auf seinem Kissen, und er selbst war am überlegen, wie er diesen Abend am besten abschließen würde. Im Club lief alles nach Plan, jeder hatte seinen Posten fest im Griff und außer den üblichen kleinen Zwischenfällen – wie bewusstlose Betrunkene auf dem Klo oder Kleindealer, die in sein Revier eindrangen – gab es nichts zu bemängeln. Die Security würde sich schon gut um diese Lappalien kümmern, dessen war er sich sicher. Eigentlich wäre nun die Zeit, wo er sich Tony schnappen und mit diesem eine Runde durch den Park drehen würde, doch brachte er es einfach nicht über das Herz, das schlafende Kalb zu wecken. Vielleicht war es mal an der Zeit, draußen selbst ein wenig nach dem Rechten zu sehen? Kurz entschlossen nahm sich Alex seine Anzugjacke von seinem Schreibtischstuhl, streifte diese über, dann verließ er das Büro. Durch einen dunkel gehaltenen, nur schwach erleuchteten Gang erreichte er die private Galerie, die nur ihm und seinen engsten Mitarbeitern zugänglich war. Von hier aus hatte er den besten Überblick über den Großteil des Clubs und dieser Anblick machte ihn doch jedes Mal wieder stolz. Wie üblich am Wochenende war er brechend voll, die Feierwütigen standen Schlange, um hier Einlass zu bekommen. Also hatte sich seine Idee, auch in Kanada zu investieren, voll gelohnt. Alex schmunzelte, während er den Gästen auf den Tanzflächen und an den Bars zusah. Dies hier war sein Baby. Langsam führten ihn seine Schritte nun am VIP-Bereich vorbei über die Treppe zum unteren, öffentlichen Bereich des Clubs. Ab und an nickte er bekannten Gesichtern zu, schüttelte auch die ein oder andere Hand, doch im großen und ganzen schaffte er es doch, unerkannt zu bleiben. Das lobte er sich hier in Toronto, in New York wäre es nicht mehr möglich gewesen, dort war er zu bekannt. Nun aber bahnte er sich seinen Weg in Richtung seiner liebsten Bar, gerade ging er an einer durchaus attraktiven Rothaarigen vorbei, als er deren empörten Ausruf hörte. Alex musste schmunzeln, denn immerhin war er es gewesen, der diese notgeilen Typen eingestellt hatte. Spontan gefiel ihm das Temperament der Frau und er gönnte sich einen zweiten Blick. Wirklich attraktiv und noch dazu temperamentvoll, eine Mischung, die ihm an Frauen besonders gut gefiel. Doch an ihrem Blick konnte er gleichzeitig auch erkennen, dass sie nicht gerade die beste Laune hatte. Na das konnte man doch ändern. Ein paar Schritte weiter stellte er sich selbst an den Tresen, und natürlich wurde er sofort bemerkt vom Barkeeper, immerhin bezahlte er dessen Lohn. „Einen doppelten Scotch für mich und für die Dame dort drüben.“ mit dem Kopf deutete er diskret auf Donna „einen Sex on the Beach. Spezialmischung des Hauses.“ Der Barkeeper nickte kurz und Alex Bestellungen wurden vorrangig ausgeführt, so dass keine drei Minuten später ein Drink vor sie gestellt wurde. Er beobachtete das ganze genau, musste über ihren verwirrten Blick schmunzeln, sah dabei zu, wie der Barkeeper sich zu ihr hinüber beugte und erklärte, von wem der Drink gekommen sei. Alex setzte sein charmantestes Lächeln auf und hob kurz sein Glas Whiskey, um ihr zu zu prosten. Dann stieß er sich von der Theke ab und kam direkt auf sie zu. „Entschuldigen Sie bitte, dass es so lange mit der Bedienung gedauert hat. Der Drink geht natürlich aufs Haus.“ Um gegen die wummernde Musik anzukommen, musste er etwas lauter sprechen, und sich auch ein wenig zu ihr beugen, damit sie ihn überhaupt verstand. Er machte mit einer Hand eine vage Geste in Richtung der Tanzfläche und des Djs. „Wenn Sie möchten, dann kann ich Ihnen auch ein etwas ruhigeres Plätzchen anbieten, mit schnellerem Service. Ich bin übrigens Alexander Jaden.“ stellte er sich vor.

@Donna Fraser , ich hatte keine Lust zum Aufräumen


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#3

RE: Donna & Alexander | Blind Date mit Folgen

in Flashback 26.04.2016 00:34
von Donna Fraser | 988 Beiträge

Ich konnte einfach immer noch nicht fassen das ich mich überhaupt zu diesem Abend hier hatte überreden lassen. Wäre ich doch nur zu Hause geblieben, dann hätte ich dieses Bild nicht vor mir sehen müssen und ich wäre jetzt unwissend... Andererseits wusste ich jetzt Bescheid und den nächsten Quickie auf seinem Schreibtisch konnte Adrian eindeutig vergessen. Wobei ich mir vielleicht nicht sofort was anmerken lassen sollte, nachher würde er noch denken ich wäre eifersüchtig. Aber war ich das? Ich hatte keine Ahnung, ich war aber auf jeden Fall enttäuscht, immerhin hätte er ja auch einfach erwähnen können das er noch eine andere hat, aber ich wusste auch nicht wie ich da reagiert hätte.
Als ich bemerkte das der Barkeeper sich dann endlich von den jungen Mädels weg bewegte war ich erleichtert, er bediente also auch andere. Kurz sah ich rüber und überlegte ob der da grade schon gesessen hatte. „Das kann doch echt nicht war sein, seh ich so scheiße aus das man mich ignorieren kann oder was?“ Ich schüttelte meinen Kopf, das konnte doch alles nicht wahr sein. Ich musste mich gerade echt zusammen reißen nicht auszuflippen. Würde ich jetzt auf diese Art Aufmerksamkeit auf mich ziehen würde es Adrian nachher mit kriegen und erst recht denken ich sei eifersüchtig.
Als der Barkeeper auf mich zu kam und einen Cocktail vor mich stellte sah ich diesen total verdutzt an. „Was wird das?“ Er beugte sich vor und erzählte dann das mir dieser ausgegeben wurde und ich sah zu dem Herren rüber auf den er deutete. Ich kam nicht umhin meinen Blick kurz über ihn wandern zu lassen, schlecht sah er definitiv nicht aus. Also nickte ich ihm dankend zu und drehte mich dann wieder zu meinem Glas wo ich erst überlegte ob ich das trinken sollte, wer wusste schon was da vielleicht rein gemischt war. Einen Schluck konnte ich ja nehmen, also nahm ich das Glas und trank einen Schluck durch den Strohhalm als ich merkte das jemand neben mir auftauchte.
Ich drehte mich zu ihm und lächelte ihn an, er konnte sich wirklich sehen lassen. Ich hörte was er sagte und nickte. „Dann vielen Dank für den Drink, da warte ich doch gleich viel lieber.“ Okay, was machte ich hier gerade?
So viel hatte ich doch eigentlich noch gar nicht getrunken heute, allerdings hatte ich einiges durcheinander getrunken und wirklich geübt war ich auch nicht mehr, immerhin war ich durch Emma auch nie viel weg gegangen und wenn doch hatte ich versucht mich zu beherrschen was das anging, immerhin wollte ich ihr kein schlechtes Vorbild sein.
Mein Blick folgte seiner Hand und ich sah dann aus dem Augenwinkel zu ihm. „Sie wollen mich doch wohl nicht gefügig machen, oder? Da gibt es hier sicher ein paar andere Kandidatinnen für.“ Ich grinste ihn frech an. „Sehr erfreut, Mr Jaden. Donna Fraser.“ Ich nahm das Glas in die Hand und trank noch einen Schluck. „Womit hab ich den eigentlich verdient?“ Ich hoffte nur er hatte meinen kleinen Ausraster eben nicht mitbekommen, wobei ich heute kein Glück zu haben schien, also konnte ich fast schon davon ausgehen.
Ich trank noch einmal von meinem Sex on the beach und irgendwie wurde ich immer lockerer dadurch. Ich hatte zwar auch sonst eigentlich immer einen flotten Spruch parat oder flirtete gerne, aber das jetzt war irgendwie anders. „Wo ist denn Ihr ruhigeres Plätzchen? Vielleicht komme ich ja auf das Angebot zurück, sie würden mich doch begleiten?“ Ich sah ihn herausfordernd an und wartete gespannt auf seine Antwort.


@Alexander Jaden du solltest dich schämen


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#4

RE: Donna & Alexander | Blind Date mit Folgen

in Flashback 26.04.2016 14:29
von Alexander Jaden | 781 Beiträge

Hier unten war der Club wirklich richtig voll, Alex war begeistert, trotzdem nervten ihn die vielen Leute auch. Aus diesem Grund hatte er der attraktiven Rothaarigen auch vorgeschlagen, dass sie sich in den VIP-Bereich zurück ziehen konnten. Natürlich sah er dabei auch die Chance, sie ein wenig näher kennen zu lernen, denn er musste zugeben, dass er sie durchaus sehr interessant und heiß fand. Bei Frauen mochte er es, wenn diesen ihren eigenen Kopf hatten sowie diesen eigenen Kopf auch zeigten. Das hatte Donna durchaus getan, noch dazu auf eine sehr amüsante Weise, Ales Interesse war entsprechend voll geweckt. „Den Drink haben sie sich durch ihre Bemerkung eben verdient“ erklärte er ihr mit einem Grinsen. „Den notgeilen Typen hab ich nämlich eingestellt, deswegen wollte ich meinen Fehler wieder gut machen.“ Er hatte ihr die Bemerkung bestimmt nicht übel genommen, im Gegenteil, durch sie war er ja überhaupt erst richtig auf sie aufmerksam geworden. „Und keine Angst, ich steh nicht so wirklich auf gefügige Frauen.“ fügte er noch mit einem Zwinkern hinzu. Doch, er musste zugeben, dass sie Köpfchen hatte, noch eine Eigenschaft, die er an Frauen mochte. „Eher auf Frauen, die wissen, was sie wollen.“ Nun nahm er einen Schluck von seinem Scotch, ließ den Geschmack auf seiner Zunge wirken, bevor er das Getränk durch seine Kehle rinnen ließ. Ein wenig brannte es dort, aber auf eine angenehme Weise. „Lassen Sie mich ihnen den Weg in unseren VIP-Bereich zeigen.“ Eine einladende Geste folgte in Richtung der Treppe auf der anderen Seite der Tanzfläche. „Und seien sie versichert, ich werde Sie bestimmt begleiten.“ Aus Donnas Blick konnte er erkennen, dass sie sein Angebot annahm, mit einem Lächeln machte sich Alex auf den Weg, um ihnen beiden einen Weg durch die Feierwütigen zu bahnen. Unbeschadet kamen sie am Fuß der Treppe an, die sie dann hinauf stiegen und oben angekommen wurden sie von dem dortigen Security, der den VIP-Bereich überwachte, mit einem Nicken begrüßt. Sofort öffnete dieser die Kordel, die den Bereich vom öffentlichen abschirmte, so dass sie eintreten konnten. Gleich war die Musik um einiges gedämpfter, zu dem war das Licht hier nicht so grell wie unten. Der Bereich war dunkel gehalten, vor allem in Braun- und Rottönen. Als Sitzgelegenheiten hab es stylische, aber bequeme Ledersofas und -Sessel, dazu eine eigene Bar und zudem arbeiteten hier seine besten Angestellten. Ales führte Donna zu seinem Lieblingsplatz, von dem aus man ohne Probleme den Rest des Clubs im Auge hatte, selbst jedoch nicht gesehen werden konnte durch nur einseitig durchlässiges Glas. „Bitte setzen Sie sich.“ bot er Donna an, während er gleich eine Bedienung zu ihnen heran winkte. „Was darf es zu trinken sein? Sie sind natürlich mein Gast.“ Fragend sah Alex die attraktive Frau an, sie gefiel ihm außerordentlich. Während Donna ihre Bestellung aufgab, setzte er sich selbst auf das große Sofa, der VIP-Bereich war der Teil des Clubs, der ihm am besten gefiel. Hier hatte man Ruhe, wenn man sie haben wollte, konnte sich aber auch jederzeit in die Masse draußen stürzen, falls einem danach war. Seinen Blick ließ er durch die Runde schweifen, die üblichen Verdächtigen waren wieder anwesend, einige Geschäftspartner von Alex, dazu noch lokale Prominenz, wie der Bürgermeister und ein Eishockeyspieler. Mit den meisten war er auf du, so dass er nun jedem ein lurzes Nicken zukommen ließ, bevor er sich selbst der Bedienung zu wandte, um seine Bestellunt aufzugeben. „Für mich bitte einen doppelten Lagavullin.“ Sein übliches Getränk, Whiskey war einer seiner Leidenschaften, vor allem guter Whiskey. „Ich habe Sie hier vorher noch nie gesehen.“ wandte er seine Aufmerksamkeit nun wieder ganz Donna zu. Bestimmt wäre sie ihm aufgefallen, wäre sie schon einmal in seinem Club gewesen, denn sie stach hervor, war anders als die üblichen überstylten Blondinen, die sonst diesen Club füllten.

@Donna Fraser


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#5

RE: Donna & Alexander | Blind Date mit Folgen

in Flashback 26.04.2016 19:20
von Donna Fraser | 988 Beiträge

Sicher gab es jetzt viele Frauen die so eine Aussage wie ich sie eben getätigt hatte, bereuen würden, aber so war ich nicht. Ich sagte immer frei raus was ich dachte, das war schon immer so gewesen, auch wenn ich manchmal sprach ohne darüber nachzudenken. Das gehörte einfach auch mit dazu, das war eine Art der Ehrlichkeit die mir persönlich auch bei anderen wichtig war. So geriet man zwar auch mal mit anderen aneinander, aber wer nicht damit klar kam, auf den konnte ich auch gut verzichten.
Ich musste grinsen als er mir den Grund für den Drink erklärte. „Dann sollte ich wohl danke sagen das Sie ihn eingestellt haben. Einen besseren hätten Sie da nicht wählen können, sonst wären wir uns wahrscheinlich nie begegnet. Und es gibt weitaus schlimmere Fehler als diesen.“ Dieser war es immerhin echt wert gewesen. „Na wenn das so ist, dann wissen Sie also selbst ganz genau was Sie wollen.“ Das gefiel mir, er gefiel mir.
„Wenn Sie mich begleiten werde ich sicher nicht nein sagen.“ Ich lächelte ihn an und war wirklich gespannt wo dieser Abend noch hin führen würde. Das er hier vielleicht der Chef war interessierte mich nicht, mir war es noch nie um Geld oder Status gegangen, mir ging es immer schon um den Menschen. Und für den Moment interessierte er mich als Mensch auf jeden Fall schon. Also folgte ich ihm durch die Menschen au der Tanzfläche und bemerkte das Adrian mich erkannte als wir in seiner Nähe an ihm und seiner Blondine vorbei gingen.
Natürlich könnte ich jetzt eine Szene spielen, aber ich wollte Alex da sicher nicht mit rein ziehen, Adrian hatte mich in Begleitung eines wahrhaft gutaussehenden Herren gesehen und das reichte mir gerade. Immerhin war das hier gerade Echt und nicht gespielt, das passierte wirklich. Ich folgte ihm die Treppe hinauf und sah nicht mehr zurück, mir war egal was andere jetzt hier von mir halten würden, egal wer.
Im VIP-Bereich angekommen sah ich mich erst einmal um, wer auch immer den hier eingerichtet hatte, hatte ein Händchen dafür. „Wow, nicht schlecht.“ Wer kam hier schon als normalsterblicher hoch, also ich hätte sicher nicht gedacht mal hier zu sein, wobei ich vor ein paar Stunden nicht mal gedacht hatte überhaupt irgendwo hin zu gehen, es hatte wohl alles sein Gutes heute.
Ich folgte ihm und sah mich immer weiter um, ein paar der Gäste hier hatte ich auch schon gesehen, wenn auch nur aus der Ferne, ich wusste nicht ob ich überhaupt hier hin gehörte, aber er würde das hier wohl am Besten beurteilen können. Ich nickte dann als er mir deutete mich zu setzen und tat das dann auch, das Sofa war wirklich mehr als bequem, vielleicht würde ich nie wieder hier aufstehen.
Ich grinste ihn frech an als er mich einlud. „Na wenn das so ist sollte ich wohl eine Flasche Ihres teuersten Champagners nehmen, aber ich glaube ich nehme lieber noch einen hier von.“ Ich hielt mein Glas hoch. „Ich bleibe beim Sex on the beach, ich kann nicht noch mehr durcheinander trinken, dafür bin ich eindeutig nicht trinkfest genug.“ Ich trank noch ein paar Schlücke und lehnte mich nach hinten an die Rückenlehne des Sofas als er sich zu mir gesellte und sich selbst noch etwas bestellte. „Sie haben hier ja nur das Beste vom Besten.“ Ja, mit Whiskey kannte ich mich aus, wenn auch nicht vom Geschmack her, aber mein Dad war selbst begeisterter Whiskey-Fan, weshalb ich zumindest so ein bisschen kannte.
Ich nickte bei seinen Worten. „Ich war auch vorher noch nie hier. Ich weiß auch gar nicht ob ich selbst hier aufgeschlagen wäre, immerhin bin ich nicht mehr ganz die Jüngste und gehöre sicher auch nicht zum Hauptklientel der Clubs heutzutage.“ Ich sah ihm in die Augen bei meinen nächsten Worten, ich wollte seine Reaktion sofort sehen, leider schreckte das sehr viele Männer ab. „Ich bin sehr jung Mutter geworden, ich bin nie sehr häufig raus gegangen und wenn dann eher in eine Bar zum Cocktails trinken als in einen Club.“
Ich trank mein Glas leer und stellte es auf den Tisch vor uns ehe ich mich wieder ihm zu wandte. „Ich hoffe das schreckt Sie nicht zu sehr ab, wobei Sie nicht wirken wie die Mehrheit der Männer, die bei so einer Information gleich die Flucht ergreifen.“ Ich hoffte nur ich täuschte mich da nicht, aber das konnte nur er mir sagen oder zeigen. „Heute hat mich meine beste Freundin hier her entführt, ich sollte ihr wohl gleich mal eine Nachricht zukommen lassen wo ich hin verschwunden bin.“ Aber das konnte auch noch ein paar Minuten warten, angerufen hatte sie mich auf jeden Fall noch nicht, die Dauer der Vibration hätte ich durch meine Tasche auf jeden Fall mitbekommen.

@Alexander Jaden


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#6

RE: Donna & Alexander | Blind Date mit Folgen

in Flashback 27.04.2016 15:42
von Alexander Jaden | 781 Beiträge

Alex mochte die Stimmung im VIP-Bereich seines Clubs, man hatte eine gewisse Privatsphäre, da die einzelnen Sitzgelegenheiten abgetrennt voneinander waren. Und doch hatte man gleichzeitig die Möglichkeit das Treiben im öffentlichen Bereich zu beobachten. Er machte es sich auf der großen Couch bequem, ließ sich an die Rückenlehne fallen, als Greta, die Bedienung mit den Bestellungen in Richtung Bar davon schritt. Alle Angestellten, die im VIP-Bereich arbeiteten, hatten eine vorzügliche Ausbildung, darauf hatte er Wert gelegt. Ihm gefiel seine durchaus attraktive Begleitung, Donna hatte etwas an sich, das vielen Frauen fehlte. Sie schien nicht nur schön, sondern auch intelligent zu sein, mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein. Entsprechend leicht fiel es ihm, sich ganz auf sie zu konzentrieren, sie schien nun etwas besser gelaunt zu sein als noch unten an der Bar, das gefiel ihm. „Dieser Cocktail ist eine Spezialmischung, müssen Sie wissen. Mein bester Barkeeper hat da so ein paar Geheimrezepte, die er noch nicht mal mir mitteilen will. Auch wenn er ja nun leider notgeil ist.“ Mit einem leisen Lachen fügte er den letzten Teil des Satzes hinzu, er musste es einfach noch einmal betonen, weil er Donnas Ausdrucksweise so amüsant fand. Nun aber begann sie über sich zu sprechen und er war ganz Ohr, denn er wollte mehr über diese Frau erfahren. Normalerweise hielt er sich bei Eroberungen nicht lange mit Unterhaltungen auf, doch was das am heutigen Abend anders. Sie faszinierte ihn auf eine gewisse Weise, das musste er durchaus zugeben, mehr als es gewöhnlich der Fall war. In diesem Moment erschien Greta wieder am Tisch und platzierte die Bestellungen vor ihnen. Alex nickte ihr leicht zu, und schnell zog sich die junge Bedienung wieder zurück. Er nahm das Glas in seine Hand, ließ die bernsteinfarbene Flüssigkeit darin ein wenig kreisen, bevor er es an den Mund setzte. Donnas Geständnis, sie wäre früh Mutter geworden, schockierte ihn nicht im geringsten, er war nicht der Typ Mann, den so etwas einschüchterte. Zudem sah er sie eindeutig als Frau, noch dazu als sehr schöne Frau, dass sie bereits Mutter war, war in diesem Moment für ihn eher zweitrangig. „Stellen Sie doch ihr Licht nicht so unter den Scheffel.“ widersprach er ihren Worten. „Zwar kenne ich ihr Alter nicht und als gut erzogener Mann werde ich auch nun nicht danach fragen.“ ein kleines Grinsen begleitete diese Worte „aber Sie passen durchaus in diesen Club, ich würde sogar sagen besser als so manches junge Gemüse hier.“ Und das meinte er in vollem Ernst, es waren keine nur so dahin gesagten Plattitüden. „Und keine Angst, ich werde nicht gleich angsterfüllt weg laufen, nur weil sie Mutter sind.“ Ein leichtes Zucken der Schulter. „Ich bewundere eher ihren Mut, mir das so offen zu sagen. Und zudem muss ich ihrer Freundin danken, dass sie Sie heute mit hierher genommen hat, sonst wären wir uns vielleicht nie begegnet.“ Bei diesen Worten hob er sein Glas und prostete ihr zu. „Auf einen anregenden Abend würde ich sagen.“ Seine Worte begleitete ein Zwinkern, und Alexander Jaden zwinkerte nur sehr selten jemandem zu. Ihre Wirkung auf ihn schien also schon enorm zu sein. „Darf ich fragen, was sie beruflich machen?“ führte er das Gespräch nun auf ein anderes Thema. In sienem Kopf hatte er schon einige Theorien angestellt, in welchem Bereich er sich die attraktive Rothaarige vorstellen konnte. Doch wollte er es lieber von ihr selber hören. Seltsam, dass er sich tatäschlich so für sie interessierte, wo er sie doch gerade erst kennen gelernt hatte. In diesem Moment trat der Chef der Security an den Tisch, mit einem ernsten Blick, der Alex klar machte, dass er gefragt war. „Entschuldigen Sie mich bitte einen Moment.“ entschuldigte er sich seufzend bei Donna, dann folgte er dem Berg von Mann nach draußen auf die Galerie. „Was ist los?“ Sein Ton war etwas zu genervt, das wusste er, doch fühlte er sich gerade um das Vergnügen gebracht, die Frau dort drinnen kennen zu lernen. „Probleme mit einem Dealer, Sir.“ erklärte sein Angestellter im ruhig und leise. „Er wollte hier fremden Stoff verkaufen.“ Alex atmete tief durch, fast jede Woche kam so etwas mindestens einmal vor. „Dann gebt ihm die übliche Behandlung“ meinte er kurz angebunden und die Sache war geklärt. Schnell machte er sich auf den Weg zurück zu Donna, mit einem entschuldigenden Lächeln setzte er sich wieder neben sie. „Nochmals entschuldigung. Die üblichen kleinen Zwischenfälle, die abgeklärt werden müssen. Aber wir waren gerade bei ihrem Beruf?“

@Donna Fraser


zuletzt bearbeitet 27.04.2016 15:43 | nach oben springen

#7

RE: Donna & Alexander | Blind Date mit Folgen

in Flashback 28.04.2016 00:29
von Donna Fraser | 988 Beiträge

Ja, es hatte sich wirklich gelohnt ihm hier her zu folgen, es ging mir gar nicht darum das ich mich jetzt besser fühlen könnte als die die nicht hier waren, es war eindeutig angenehmer hier und so hatten wir eine Chance uns auch besser kennen zu lernen und ich wollte ihn sicherlich nicht zum Lückenbüßer machen, aber soweit müssten wir ja auch echt nicht gehen.
Ich sah immer wieder zu ihm und musterte ihn etwas, ob er das nun mitbekam oder nicht war mir im Grunde egal, ich war mir sicher das er ganz genau wusste das er mehr als nur gut aussah und sicher auch schon ganz anders angesehen wurde. Aber er hatte einfach etwas an sich das mich faszinierte, auch wenn ich noch nicht wusste was das genau war.
Ich hörte ihm zu bei dem was er über den Cocktail erzählte und nickte interessiert. Doch dann musste ich los lachen und schüttelte meinen Kopf. „Das kriege ich wohl noch öfter zu hören, oder? Aber ich denke ich kann ganz froh sein das Sie ihn eingestellt haben, der Cocktail ist wahrlich gut.“ Nicht nur der Cocktail, aber das würde ich jetzt sicher noch nicht aussprechen, andererseits würde ich jetzt auch nicht hier sitzen wenn ich Alex komplett scheiße finden würde oder so.
Ich war wirklich froh das er so locker mit meinem Geständnis umging, das sprach immer sehr für den Mann, aber etwas anderes hatte ich eigentlich auch nicht gedacht. Wobei ich nicht ausschließen konnte das er nicht vielleicht auch normalerweise eher jüngere Begleitungen hatte, er hatte einfach eine Wirkung auf Frauen die sicher auch bei jeder wirken würde.
Ich lächelte ihn an bei seinen Worten. „Vielen Dank. Da bin ich wirklich froh kein junges Gemüse mehr zu sein.“ Ich musste kurz schmunzeln. „Ich habe mal irgendwo gelesen dass das Alter nur eine Zahl ist und nichts weiter, in gewisser Weise stimmt das ja auch, aber ich persönlich bin sehr froh das meine Tochter mich jung hält. Nicht jede Frau in meinem Alter ist noch echt, wobei selbst das junge Gemüse sich mittlerweile schon Botox spritzen lässt.“ Ich schüttelte kurz meinen Kopf bei dem Gedanken daran, ich würde sicher keinen Arzt mit einer Spritze in meine Nähe lassen, nie im Leben.
Ich griff nach dem Glas und trank einen Schluck ehe ich sprach. „Da spricht sicher ein bisschen der Alkohol, andererseits wäre das auch nichts was ich bei einem Date verheimlichen würde. Meine Tochter ist der wichtigste Mensch in meinem Leben und diesen Platz wird auch niemals jemand anderes einnehmen können. Sie gehört zu meinem Paket, ebenso wie meine Freundin, wenn ich sie noch finde können Sie ihr gerne danken.“ Ich lachte auf bei dem Gedanken daran, vor allem würde sie sicher mehr als überrascht schauen, das Gesicht würde ich schon gerne sehen. Ich prostete ihm ebenso zu und trank dann noch einen Schluck. „Darauf das der Abend nicht so schnell endet.“ Das wollte ich wirklich nicht und es war auch noch relativ früh, hoffentlich würde mich nicht meine Müdigkeit überrumpeln.
Ich wollte gerade auf seine Frage antworten als auf einmal ein Riese neben uns erschien, der mich schon ein bisschen einschüchterte, was ich aber hoffentlich nicht nach außen zeigte. Ja, vor dem Herren hier hatte selbst ich ein wenig mehr Respekt als sonst, da würde ich mir sicher den ein oder anderen Spruch verkneifen. Ich nickte bei seinen Worten und lächelte. „Kein Problem, ich laufe nicht weg.“
Ich sah ihm noch nach ehe ich dann mein Handy griff und Rachel eine Nachricht schickte, auf die kurz darauf schon eine Antwort kam, auch wenn diese mich etwas überraschte. „Das ist nicht ihr Ernst...“ Ich schüttelte nur meinen Kopf und schrieb weiter mit ihr, bis Alex zurück kam und ich kopfschüttelnd mein Handy weg steckte. „Das ist doch kein Problem, es gibt wirklich schlimmeres. Ihr Danke müssen wir allerdings verschieben, mein Date hat mich sitzen lassen.“ Ich lachte kurz auf. „Meine Freundin ist mit einem Typen mit gegangen, aber dann bedanke ich mich einfach bei Ihnen das Sie notgeile Barkeeper einstellen. Wären Sie nicht vorbei gekommen würde ich wahrscheinlich immer noch fluchend an der Bar stehen.“ Wobei eigentlich weder der Barkeeper noch Alex etwas für meine schlechte Laune konnten, die aber auch schon fast komplett verflogen war.
„Um aber auf Ihre Frage zu antworten, ich bin Sekretärin am College. Ich habe nach der Schule eine Ausbildung zur Bürokauffrau gemacht als meine Tochter in den Kindergarten ging und jetzt bin ich seit 3 Jahren dort beschäftigt. Sicher gibt es bessere Jobs, aber es macht mir Spaß und ich könnte mir im Moment nichts besseres vorstellen. Und Sie sind hier Geschäftsführer oder gehört Ihnen der Club? Aber seien Sie gewarnt, wenn Sie jetzt das falsche antworten werde ich verschwinden.“ Ich zwinkerte ihm zu und lachte dann erneut auf. „Nein, aus der Gemüse-Zeit bin ich wirklich raus gewachsen, da gibt es wichtigere Attribute die mich an meinem Gegenüber interessieren.“ Ich sah ihm in die Augen und trank noch einen Schluck von meinem Cocktail, ohne meinen Blick von ihm abzuwenden.

@Alexander Jaden


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#8

RE: Donna & Alexander | Blind Date mit Folgen

in Flashback 28.04.2016 17:34
von Alexander Jaden | 781 Beiträge

Manchmal waren diese Störungen, die immer wieder passierten, wenn man Besitzer eines Clubs war, doch lästig. Vor allem, wenn man im Gespräch mit attraktiven Frauen war, aber Alex wusste, dass sein Security-Chef dies nicht absichtig machte, sondern sich nur vergewissern wollte, was die korrekte Vorgehensweise war. Und das rechnete er ihm hoch an, zeigte es doch die Professionalität das Mannes. Nun aber konzentrierte er sich wieder ganz auf Donna, deren musternde Blicke er natürlich bemerkte und die ihm sogar gefielen. Dies war nicht unbedingt selbstverständlich bei ihm, da er sonst eigentlich der Part war, der auf die Jagd ging, doch bei dieser hübschen Rothaarigen fand er es doch anregend. Wer wusste schon, wo und wie dieser Abend enden würde? Kurz leckte er sich bei seinen doch ein wenig FSK-gefhrdenden Gedanken die Unterlippe, doch lauschte er schnell wieder ihren Worten, Schließlich wollte er bestimmt nicht wie ein sabbernder Idiot vor ihr sitzen. Doch konnte er selbst nicht umhin, sie immer wieder zufrieden zu mustern. Ihn gefiel sehr, was er da sah. „Leider haben Sie recht, die Schönheitschirurgen verdienen viel zu viel. Und das oft an Frauen, die es nicht nötig haben und hinterher entstellt sind. Schauen Sie sich doch um dort unten.“ sein Blick ging kurz zur Tanzfläsche. „Kaum eine, die nicht etwas an sich hat machen lassen.“ Er stand nicht auf künstliche Schönheit, aber so überhaupt nicht. Die Natur wusste gut genug, was sie tat und dem sollte man nicht dazwischen pfutschen, das war seine Meinung. „Und wissen Sie was? Die Mäner sind nicht besser. Ich sage nur: Poimplatate!“ Dazu lachte er auf, denn das war für ihn ein wirklich absurder Gedanke. Mit entsprechd Training schaffte es doch jeder Mann gut auszusehen, ohne sich unters Messer legen zu müssen. Natürlich hatte er noch gemerkt, dass sie ihr Handy weg gesteckt hatte, als er wieder zu ihr kam und nun lieferte sie ihm auch die Erklärung dazu. „Schade aber auch. Aber hoffen wir, dass ihre Freundin eine angenehme Nacht hat.“ dazu zwinkerte er Donna leicht zu. Stop. Nun musste er aber wirklich aufpassen ,was er machte, anscheinend wirkte bei ihm auch der Alkohol schon, obwohl dies erst sein zweiter Whiskey war und er normalerweise einiges vertrug. Aber Zwinkern? Innerlich schüttelte er über sich selbst den Kopf, zum Glück holte ihn Donnas Frage nach seiner Stellung hier im Club wieder zurück in die Realität. „Also wenn ich nun das falsche sage, dann sind Sie über alle Berge? Eine wirklich gemeine Drohung! Aber ich sage, wie es ist, das hier ist mein Club.“ Und ein gewisser Stolz schwang in seiner Stimme mit, denn immerhin waren seine Clubs seine Babys. „Ich kümmer mich gerne selbst um die Geschäfte, deswegen bin ich recht häufig hier anzutreffen. Es ist doch etwas anderes, man mischt sich unter die Leute und fühlt die Stimmung, als wenn man es nur durch seine Manager hört.“ Um nichts in der Welt würde Alex das Wohl des Clubs anderen überlassen. Zudem gab es da ja noch Teile des Geschäftes, die er niemals aus der Hand geben würde, weil diese die Legalität doch überstiegen. Dummerweise näherte sich nun wieder jemand ihrem Tisch, diesmal ein alter Bekannter aus New York. Alex verdrehte innerlich die Augen, nach außen blieb er jedoch ganz der charmante Gastgeber. „Alex, man, wie lang ist das her? Ich hab schon daheim gehört, dass du hier ordentlichen Erfolg hast!“ Kaum war er aufgestanden, fand er sich auch schon in einer festen Umarmung durch Stan wieder. „Hey Stan“ schaffte er es zu sagen. „Gut dich hier zu sehen. Hör mal, hol dir gleich mal was nach deinem Wunsch aufs Haus, wir reden später, ok?“ Stan ließ ihn wieder los und nun bemerkte dieser auch Donna. Mit einem wissenden Grinsen nickte der Mann. „Alles klar, dann wünsch ich euch beiden hübschen noch viel Spaß“ Und er schwirrte ab in Richtug Bar. Als Alex sich wieder setzte, verdrehte er nun wieder die Augen. „Genau das ist dann die andere Seite der Medaille...“ erklärte er mit einem entschuldigendem Grinsen. Doch kam ihm auch eine Idee. Er lehnte sich ein wenig zu Donna hinüber, und raunte in ihr Ohr:“ Ich wüsste da einen Ort, wo wir ungestört wären. Meine Wohnung ist nicht weit und die Bar dort ist auch gut gefüllt!“ Er wusste, dass er sich damit weit aus dem Fenster lehnte, aber wenn nicht jetzt, wann sollte er dann den Vorschlag machen? Um seine Worte noch ein wenig zu untermauern, strich er ihr eine Strähne ihres Haares hinter das Ohr und sah ihr tief in die Augen.

@Donna Fraser


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#9

RE: Donna & Alexander | Blind Date mit Folgen

in Flashback 29.04.2016 13:03
von Donna Fraser | 988 Beiträge

Das wir unterbrochen wurden störte mich keineswegs, immerhin waren wir hier auf seiner Arbeit und da gehörte es einfach mit dazu das er zwischendurch angesprochen wurde. Ich wollte ihn immerhin auch nicht von der Arbeit abhalten, wobei er sich das sicher auch selbst aussuchen konnte und nicht 8 Stunden am Stück im Büro fest saß.
Na wenn er jagen wollte dann könnte er das sicher noch machen, einfach würde ich es ihm sicher nicht machen. Das würde sicher noch interessant werden, auch wenn ich sicher nicht erprobt war in dem Ganzen, aber so ein bisschen flirten konnte ich dann doch, das war wohl irgendwie in meiner Natur verankert. Abschrecken würde es mich nicht wenn er hier sabbern würde, das hätte irgendwie was, vor allem bei einem Mann wie ihm, aber es gab auch eindeutig weniger feuchte Möglichkeiten das zu zeigen.
Ich folgte seinem Blick und sah nach unten auf die Tanzfläche, dort waren wirklich viele unechte Frauen unterwegs, das fing ja schon bei der Haarfarbe an bei den meisten, kaum eine der Blondinen dort war wirklich eine Blondine. Doch eine bestimmte Blondine konnte ich gerade nicht entdecken, was wohl auch gut war, sonst würde meine Stimmung sicher nur wieder in den Keller gehen und das wollte ich echt nicht, auch wenn Alex ja schon bewiesen hatte das er in der Lage war die schlechte Stimmung zu vertreiben. „Es ist wirklich erschreckend in was für einer Welt wir heute leben, wenn man solche Ideale vorgesetzt bekommt ist es kein Wunder das die jungen Mädchen heutzutage alle blond und magersüchtig sein wollen.“ Klar war ich sicher nicht übergewichtig oder ähnliches, aber ich war auch weit von einer Size Zero entfernt, aber das war auch echt übertrieben. Dann nickte ich aber. „Ja, das stimmt, davon habe ich auch schon gehört. Ich hoffe Sie sind echt, ich würde das fühlen.“ Nicht das ich unbedingt an seinen Hintern wollte, aber das würde ich schon erkennen.
„Ich denke die wird sie haben, sie weiß schon was sie tut. Andererseits muss ich echt noch ein ernstes Wort mit ihr sprechen, ich hätte immerhin von irgendjemand Fremden entführt werden können.“ Ich grinste ihn frech an, irgendwie hatte er mich ja auch entführt, allerdings war das sicher nicht so schlimm wie es bei einem anderen gewesen wäre. Aber ich war mir sicher das auch meine Nacht alles andere als unangenehm werden würde, egal wie weit wir hier eventuell gehen würden, wir waren beide Erwachsen und konnte schließlich eigene Entscheidungen treffen die wir hinterher hoffentlich nicht bereuen würden.
Ich war wirklich gespannt auf seine Antwort und musste schmunzeln bei seiner Antwort. „Es tut mir wirklich leid, aber dann muss ich wohl leider verschwinden, damit kann ich so gar nicht leben.“ Ich sah ihn ernst an und lachte dann aber doch los. „Nein, so schnell werden Sie mich nicht los, dafür bin ich schon viel zu interessiert. Und es spricht für Sie das Sie auch selbst zugegen sind, das würde nicht jeder in Ihrer Position machen.“ Er wirkte auf manch andere sicher sehr von sich überzeugt, aber dieses Gefühl hatte ich irgendwie überhaupt nicht bei ihm, aber vielleicht lag das auch einfach an mir.^^
Ich sah auf als jemand zu uns rüber kam, die beiden schienen sich zu kennen und ich musste schmunzeln bei den Worten der beiden, aber Alex verhielt sich wirklich wie ein Gentleman und ließ mich nie lange alleine. Ich nickte Stan dann kurz zu und fragte mich kurz wie oft dieser Alex schon in Begleitung einer Frau gesehen hatte, ich war sicherlich nicht die Erste die er bei sich hatte. „Ach, es gibt weitaus schlimmeres, er hat ja nichts peinliches aus Ihrer Vergangenheit erzählt oder so.“ Wobei es dann richtig spaßig geworden wäre, zumindest für mich.
Als er sich vorbeugte biss ich mir auf meine Unterlippe, eigentlich war das eine wirklich verlockende Idee, aber andererseits wollte ich auch nicht nur eine Kerbe an seinem Bettpfosten werden. Ich dachte kurz darüber nach und mein Herzschlag ging ein bisschen schneller als er mir die Strähne aus dem Gesicht strich und sein Blick machte das ganze nicht besser. „Wollen Sie mich etwa verführen, Mr Jaden?“ Ich hielt seinem Blick stand und biss mir erneut auf meine Unterlippe, überlegte ich gerade wirklich mit ihm mit zu gehen? „Vielleicht sollten wir Ihren Barkeeper noch mit nehmen, damit der Sex on the beach nicht auf hört.“ Kurz leckte ich mir über meine Lippen nach meinen Worten, die Couch würde ich dem Beach sicherlich vorziehen, aber das würde ich jetzt sicher nicht aussprechen. „Wie gefüllt ist denn ihre Bar? Nicht das es dort nicht genug für uns beide gibt.“ Ich sah ihm weiter in die Augen und war jetzt erst recht gespannt wie dieser Abend ausgehen würde...

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#10

RE: Donna & Alexander | Blind Date mit Folgen

in Flashback 01.05.2016 12:42
von Alexander Jaden | 781 Beiträge

Alex sah Stan hinterher, wie dieser zur Bar schlenderte und gleichzeitig natürlich seine Augen offen hielt für Beute. Er wusste jedoch genau, dass hier im VIP-Bereich eben nicht die richtige Beute für seinen alten Kumpel aus New York zu finden war, da würde dieser sich eher nach unten auf die Tanzfläche begeben müssen. Denn Stan stand auf all das, über das er gerade mit Donna im Gespräch gewesen war, als sie beide unterbrochen wurden: falsche Brüste, falsche Haarfarbe, falsche Lippen. Ein wenig schüttelte Alex nun seinen Kopf und lachte leicht amüsiert. „Ich kenne Stan schon seit Ewigkeiten, er wird sich nie ändern.“ erklärte er Donna seine Reaktion. „Immer auf Beutezug was Alkohol und Frauen betrifft.“ Dabei grinste er leicht, denn er musste ja zugeben, dass er oft nicht anders handelte, wenn auch um einiges dezenter und stilvoller als Stan. Aber heute gehörte seine volle Aufmerksamkeit Donna, sie hatte etwas an sich, dass sie ganz für ihn einnahm. Eine Ausstrahlung, die den meisten anderen Frauen einfach fehlte. „Dabei muss ich ja zugeben, dass ich sie ihrer Freundin einfach tatsächlich entführt habe.“ gestand er nur zu gern mit einem amüsierten Schmunzeln. „Aber Sie haben Recht, wir sind alle erwachsen und brauchen keine Aufpasser. Bei Ihnen bin ich mir sogar sehr sicher, dass sie sich gut allein wehren können.“ Und das sollte rein postitiv gemeint sein, denn Donnas Selbstbewusstsein gefiel ihm. Sie war nicht wie die jungen Dinger, die ständig nach Aufmerksamkeit und Bestätigung lechzten, sondern sie wusste, wer sie war und wohl auch, wie sie wirkte. Als sie auf seinen Club zu sprechen kamen, merkte man ihm seinen Stolz durchaus an. „Seitdem ich meinen ersten Club eröffnet habe, war es mir immer wichtig, auch persönlich anwesend zu sein, Jetzt, wo ich mehrere besitze, ist das natürlich leider nicht mehr in kedem möglich, es sei denn, ich lasse mich clonen. Aber dieser hier in Toronto liegt mir besonders am Herzen. Und die Stadt gefällt mir. Nicht so stressig wie New York, nicht so übertrieben wie Las Vegas und nicht so schicki.micki wie LA. Es ist einfach eine coole Stadt.“ Alex fühlte sich tatsächlich sehr wohl in Toronto, und er hatte auch nicht vor, hier schnell wieder zu verschwinden. Als Donna nun zögerte, seine Einladung zu ihm zu gehen, direkt anzunehmen, musste er wieder schmunzlen. Also gut, sie zierte sich ein wenig, aus diesem Grund gefiel sie ihm noch besser. „Also trauen Sie mir nicht zu, dass ich Ihnen etwas anständiges zu trinken anbieten kann?“ fragte er sie, wobei er seine Stimme ein wenig verletzt klingen ließ, natürlich rein aus Spaß. „Wir würden sogar einen Anstandswauwau haben. Mein Hund Tony wäre nämlich auch dabei. Obwohl mit das mit dem Verführen durchaus gefällt. Eines schließt das andere nicht aus.“ Denn Tony würde er sicher nicht alleine hier im Club lassen, da würde der arme sicher Panik bekommen, das wusste Alex ganz genau. Der Rottweiler sah nämlich furchterregend groß aus, doch war er von Charakter ein Lamm, wie ein kleines Kind. „Und Tony würde Sie sicher bestimmt ganz gerne kennen lernen.“ bot er ihr an. Hunde hatten doch immer eine gewisse Wirkung auf Frauen, zumindest hatte er diese Erfahrung gemacht. Schließlich stand er entschlossen auf, hielt ihr seine Hand hin. „Das können sie dem armen Hund nicht antun, dass er nicht ihre Bekanntschaft machen darf!“ Nun setzte er selbt schon fast einen Hundeblick auf, um sie davon zu überzeugen, dass er Recht hatte. Als Donna seine Hand ergriff, musste er grinsen, und tatsächlich zwinkerte er ihr schon wieder zu. Das musste anscheinend zu einem Tick von ihm werden. Mit Donna an seiner Hand verließ er den VIP-Bereich und steuerte auf sein Büro zu. Dort angekommen, machte er eine einladende Geste, ließ Donna vor sich eintreten und deutete in die Ecke, in der Tony immer noch friedlich im Raum der Träume weilte. „Hey, Kumpel, aufwachen!“ rief er laut auf und tatsächlich hob der Rottweiler seinen Kopf, blickte die beiden Menschen mit verschlafenen Augen an. Er gähnte genüsslich, stand dann behäbig auf und trotte langsam auf sie zu. Alex musste grinsen, als ihn der Hund doch ein wenig böse ansah, sich dann aber gleich zu Donna gesellte und an ihrer Hand schnüffelte.

@Donna Fraser


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#11

RE: Donna & Alexander | Blind Date mit Folgen

in Flashback 01.05.2016 23:22
von Donna Fraser | 988 Beiträge

Ich nickte bei seinen Worten über Stan und war wirklich zufrieden das ich auf Alex getroffen war und nicht auf Stan, wobei dieser absolut nicht meinem Typ entsprach und ich sicher auch nicht seinem, er stand wahrscheinlich eher auf Jüngere. „Er wird beides hier sicherlich finden, sonst wäre er ja auch nicht hier, oder?“ Dann grinste ich ihn an. „Ich würde sagen, schuldig. Damit kämen Sie vor Gericht absolut nicht durch, das gäbe sicher Höchststrafe, wobei das dann aber an mir liegt.“ Ich zwinkerte ihm zu, allerdings gab es da ja noch einen Schuldigen.
Erneut nickte ich bei seinen Worten. „Oh Sie haben ja keine Ahnung. Stan hätte mich eindeutig anders kennen gelernt als Sie. Und wenn Worte die Männer nicht abschrecken, ich weiß wo es weh tut und wie es am Besten weh tut. Sollte das immer noch nicht reichen, kann ich auch mit Messern umgehen.“ Ein leichtes Funkeln lag in meinen Augen, auch wenn das wirklich nur die allerletzte Möglichkeit war, soweit würde ich es sicher nicht freiwillig kommen lassen.
Ich hörte ihm aufmerksam bei seinen Erzählungen über seine Clubs und war beeindruckt. „Wow, Sie sind ja wirklich schon gut rum gekommen. Aber Klone, ich weiß nicht, natürlich hätte das was, aber was wenn einer von denen nen Fehler hat, nachher wird Ihnen das dann noch negativ hinterher hängen. Oder aber die werden so wie die Klonkrieger in Star Wars.“ Ja, ich kannte Star Wars und ich war stolz drauf. Die Klone waren vielleicht eine Erleichterung für ihn dann, aber ich würde doch das Original bevorzugen, den Charme konnte man sicher nicht klonen.
„Ich selbst bin hier aufgewachsen, da wäre New York oder Los Angeles sicher ein absoluter Kulturschock für mich.“ Ich lachte kurz auf. „Aber wie kommt das mit Toronto? Liegt es wirklich an der Stadt oder haben die Frauen hier etwas damit zu tun?“ Ich konnte mir vorstellen das ich nicht die erste Frau war die er hier angesprochen oder eingeladen hatte, von daher wollte ich jetzt einfach mal heraus finden wie es darum stand. Ob mich das abhalten würde mit ihm mitzugehen? Wahrscheinlich nicht, dafür hatte er einfach zu viel an sich was mich interessierte und irgendwie auch faszinierte.
Ich grinste ihn frech an bei seiner Frage. „Sie haben doch selbst gesagt das ihr Barkeeper Ihnen nicht verrät wie er den mixt.“ Ich trank noch einen Schluck aus meinem Glas und merkte den Alkohol immer mehr. Dann sah ich ihn aber ein wenig skeptisch an, meinte er das ernst mit dem Anstandswauwau? Doch das er tatsächlich einen Hund meinte fand ich interessant. „Sie würden mich also trotz Hund verführen? Also wirklich, aber es gibt sicher schlimmeres als einen zuguckenden Hund.“ Oh man, so locker war ich wirklich lange nicht mehr gewesen.
„Na wenn Tony mich kennen lernen will dann sollten wir ihn nicht warten lassen, vielleicht ist er mir noch lieber als Sie.“ Ich zwinkerte ihm zu und wusste nicht ob ich den Alkohol loben oder verfluchen sollte für diese Seite an mir die so ausgeprägt nicht so oft nach außen kam. Natürlich war ich immer locker und offen und ich sagte was ich dachte, aber so offensichtlich flirtete ich wirklich nicht sehr oft, vielleicht ein wenig mit Adrian, aber das war es auch. Trotzdem hielt ich einen Moment inne als er mit seiner ausgestreckten Hand vor mir stand, sollte ich das wirklich tun? Ich nahm seine Hand und lächelte ihn an. „Aber nur Tony wegen, nicht das Sie noch einen falschen Eindruck von mir bekommen.“ Ich zwinkerte ihm zu und war wirklich überrascht das wir uns nicht nur so gut verstanden sondern irgendwie auch ziemlich ähnlich waren.
Ich stand auf und sah während wir gingen auf unsere Hände und als ich mein Handy in meiner Tasche vibrieren spürte wusste ich das wir von jemand bestimmtem gesehen wurden, was mich aber gerade absolut nicht interessierte. Ich ging nicht mit Alex mit um Adrian eifersüchtig zu machen, das hatte ich sicher nicht nötig. Adrian wollte nichts ernstes, er meinte das würde für andere komisch aussehen wenn er was mit seiner Sekretärin hatte. Von daher genoss ich das was wir hatten und würde mich aber nicht deswegen einem Flirt abwenden wenn sich denn mal einer ergab. Immerhin ging ich wirklich nicht ganz so oft raus wie ich könnte, aber das lag mehr daran das ich meiner Tochter kein schlechtes Vorbild sein wollte.
An seinem Büro angekommen lächelte ich als er mich zuerst eintreten ließ und es störte mich auch nicht das er vielleicht nur einen Blick auf meinen Hintern haben wollte. Als ich Tony dann erblickte lächelte ich breit, ich hatte Hunde schon immer geliebt und er sah beim schlafen gerade einfach zu süß aus. Ich ließ ihn keine Sekunde aus den Augen und den Blick den er Alex zuwarf konnte ich sehr gut deuten, aber als er dann vor mir stand ging ich in die Knie und strich ihm über den Kopf. „Hallo Tony, es freut mich wirklich ausgesprochen dich kennen zu lernen.“ Ich kraulte ihn als ich merkte das er nichts dagegen hatte und sah dann zu Alex hoch. „Sie hatten Recht, hätten Sie mir früher von ihm erzählt hätte ich sicher nicht gezögert.“ Ich kraulte Tony noch etwas und wandte mich dann erneut seinem Herrchen zu. „Das Angebot mit der Bar bei Ihnen zu Hause steht doch noch, oder? Ich werde mich sicher auch beherrschen und mich nicht zu sehr mit Tony beschäftigen.“


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#12

RE: Donna & Alexander | Blind Date mit Folgen

in Flashback 01.05.2016 23:23
von Donna Fraser | 988 Beiträge

@Alexander Jaden da hab ich doch glatt das wichtigste vergessen


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#13

RE: Donna & Alexander | Blind Date mit Folgen

in Flashback 13.05.2016 15:56
von Alexander Jaden | 781 Beiträge

Irgendwie konnte Alex es sich auch nicht vorstellen, dass Donna auf einen Typ wie Stan hereinfallen würde. Diesem sah man schon von weitem an, auf was er aus war und Donna spielte eindeutig ein paar Ligen höher. Auf ihre Worte, dass sie sich verteidigen konnte, musste er schmunzeln. „Da überlege ich ja nun fast, ob ich sie nicht als Security.Chef hier anstellen sollte. Sie würden sich definitiv durchsetzen gegen die ganzen Chaoten hier.“ Dazu grinste er sie frech an, und in seinem Kopf spielte sich eine Szene a la Kill Bill ab, nur eben mit Donna in der Hauptrolle. Nicht schlecht, wirklich nicht schlecht, das musste er sich eingestehen. Diese Frau wurde immer interessanter, nicht nur ein hübsches Äußeres, sondern auch Köpfchen dahinter. Vielleicht mochten es viele nicht glauben, aber er stand auf intelligente Menschen, die ihm auch einmal Paroli bieten konnten. Alles andere war langweilig für ihn und er verlor sehr schnell das Interesse, wenn ihm langweilig war. Nicht so aber bei dieser Frau. Ihre Frage nach Toronto ließ ihn ein wenig überlegen, warum er sich in dieser Stadt tatsächlich so wohl fühlte. „Es ist wahrscheinlich die ganze Atmosphäre hier denke ich. Und natürlich auch die attraktiven Frauen.“ Bei diesen Worten zwinkerte er ihr zu. „Aber in einem Urlaub in New York oder LA würden Sie sich bestimmt wohl fühlen. So schlimm sind die Städte gar nicht. Ich bin früher mit meiner Familie oft umgezogen, wegen des Berufes meines Vaters. Und da gibt es wirklich schlimmeres, glauben Sie mir. Tokio z.B. ist Chaos pur oder auch Mexiko City.“ Leise lachte er dazu, denn die Erinnerungen an einige Städte seiner Kindheit waren wirklich nur chaotisch.
Inzwischen waren sie in seinem Büro angekommen und Tony schien Donna wirklich zu mögen, er ließ sich genüsslich kraulen von ihr und schloss dabei genießerisch die Augen. Hund müsste man sein, ging es nun gerade durch Alex Kopf, da wurde er fast schon fast neidisch auf seinen tierischen Kumpel. Ein wenig beobachtete er die beiden, dann musste er lachen. „Tatsächlich hat mir mein Barkeeper das Rezept für den Sex on the Beach noch nicht verraten. Aber ich bin auch ganz gut im Mixen. Vertrauen sie mir.“ Wieder war das Grinsen auf seinem Gesicht frech, fast jungenhaft. „Und meine Bar ist bestens ausgestattet, für uns beide ist genug da. Darf ich das also als ja auf meine Einladung ansehen?“ Nun ging er einfach davon aus, denn ablehnend stand ihm Donna wirklich nicht gegenüber. Mit einem Gripp schnappte er sich Tonys Leine von seinem Schreibtisch, machte den Hund fest und öffnete nun wieder die Tür. Mit einer einladenden Geste bat er Donna hinaus und führte sie anschließend zum Fahrstuhl, der sich gleich neben seinem Büro befand. „Sie haben übrigens einen neuen Freund gefunden.“ Mit seinem Kopf deutete er auf Tony, der immer noch ganz fasziniert von der Frau schien. In diesem Moment erschien der Aufzug mit einem leisen und tatsächlich dezenten Pling, die drei stiegen ein, und Alex drückte die Taste für die Tiefgarage. Sachte wurden sie nach unten gebracht, wo sich die Türen wieder öffneten. Alex führte Donna hinüber zu seinem Wagen, verfrachtete erst Tony auf den Hintersitz, dann öffnete er ihr die Vordertür mit einem Lächeln.

@Donna Fraser


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#14

RE: Donna & Alexander | Blind Date mit Folgen

in Flashback 15.05.2016 20:12
von Donna Fraser | 988 Beiträge

Ich lachte auf bei seinem Vorschlag. „Ich als Security Chef? Na ich weiß nicht, das wäre dauerhaft sicher nichts für mich. Aber wenn Sie mal Unterstützung hier brauchen, helfe ich sicher mal aus.“ Ich lachte auf, das hatte sicher etwas, aber auf Dauer blieb ich vielleicht besser in meinem Beruf. Da wusste ich auf jeden Fall was ich tat und wer weiß was hier dann für Typen auf mich warteten^^
Langweilig würde es ihm sicher nicht werden mit mir, ich war sicher keine spießige Mutter. Gut, ich blieb lieber zu Hause als feiern zu gehen, aber auch da konnte man verrücktes tun. Wenn Emma nicht da war, hatte ich schon einiges mit Rachel angestellt und wenn wir uns nur auf Flirtportalen angemeldet hatten um zu sehen was Typen alles anstellten nur um ne Frau abzuschleppen. Das war online fast noch lustiger als wenn man unterwegs war. Mit einem Glas Wein dazu, oder auch einer Flasche, wurde das dann noch interessanter.
Ich lächelte ihn an bei seinem Zwinkern, natürlich fühlte es sich mehr als gut an als attraktiv bezeichnet zu werden, vor allem wenn man in mitten vieler gut aussehender Frauen war wie hier. Allerdings kam es auch immer auf die Person an die die Komplimente gab und bei Alex hatte ich da keine Bedenken das er sie nicht wirklich so meinen würde. „Mal abwarten ob ich mich dort mal hin wagen werde, vielleicht ein Wochenende für den Anfang. Oder besser unter der Woche, da ist es sicher ruhiger. Fliegen Sie denn noch hin und wieder rüber?“ Vielleicht konnte man das ja verbinden, natürlich wollte ich nicht direkt einen Urlaub mit ihm planen, aber den Flug konnte man ja gemeinsam angehen. „Gut, dann weiß ich jetzt aber was ich wohl meiden sollte.“ Ich lachte auf, die Städte würde ich wirklich meiden, zumindest bis ich vielleicht etwas weiter dran gewöhnt war. Derzeit genoss ich noch das relativ kleine hier in Toronto.
Wenn Alex sich weiterhin gut anstellte würde er ja vielleicht auch noch gekrault werden, aber erst mal würde ich Tony verwöhnen, so lange dieser das denn zu ließ, immerhin konnte er ja auch die Lust am gekrault werden verlieren. Ich hörte seine Worte und nickte dann als Bestätigung seiner Frage. „Ja, dürfen Sie.“ Wie konnte ich da nein sagen, wir verstanden uns obwohl wir uns noch nicht lange kannten und auch sonst sprach nichts dagegen. Ich war sonst wohl wirklich nicht die Frau die gleich mit einem Mann mitgehen würde, aber ich wusste was ich tat, obwohl der Alkohol den ich schon getrunken hatte, sicher noch ein wenig nachhalf.
Ich machte mich dann auf und trat durch die Tür hinaus während Alex samt Tony an der Leine mir dann folgten. Das er den Fahrstuhl direkt neben seinem Büro hatte war schon von Vorteil, so konnte ich nicht weiter überlegen ob ich das richtige tat oder nicht. Ich lächelte ihn dann an als wir vor dem Fahrstuhl standen und sah erst zu Tony und dann wieder zu ihm. „Nur den einen? Aber das ist ja schon mal ein Anfang.“ Ich zwinkerte ihm zu und wir stiegen gemeinsam in den Aufzug, während ich immer wieder zwischen den beiden hin und her sah.
Unten angekommen stiegen wir aus und ich folgte Alex zu seinem Wagen, Geschmack hatte er also auch bei Autos. Ich sah zu wie Tony im Wagen verschwand und nickte Alex dann dankend zu. Während ich mich dann in den Wagen setzte achtete ich natürlich darauf das mein Rock nicht zu viel zeigte der hoch rutschte, immerhin war ich kein Flittchen, wobei ich mich manchmal fragte wie die das anstellten. Ich schaffte es auf jeden Fall ohne Peinlichkeiten Platz zu nehmen und drehte mich dann etwas um auch zu Tony zu sehen, während Alex ebenfalls in den Wagen stieg. Kurz strich ich Tony noch einmal über den Kopf und sah dann wieder zurück zu Alex. Ich war mittlerweile wirklich gespannt darauf wie er lebte, er könnte sich sicher eine riesige Villa leisten, aber ich hatte mehr das Gefühl das er kleiner lebte. Jetzt würde ich mich aber erst mal überraschen lassen. Ich schnallte mich an und blieb leicht zu ihm gedreht sitzen, so konnte ich immer wieder zu ihm sehen, aber auch auf die Straße.

@Alexander Jaden


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#15

RE: Donna & Alexander | Blind Date mit Folgen

in Flashback 17.05.2016 17:08
von Alexander Jaden | 781 Beiträge

Inzwischen hatten die drei die Tiefgarage erreicht, wo Alex Donna zu seinem Auto führte. Über ihre Frage, ob Tony der einzige neue Freund sei, den sie diesen Abend gefunden hatte, musste er schmunzeln. „So wie der Abend bisher verläuft, bin ich mir sicher, dass es da noch jemanden gibt, der fasziniert von Ihnen ist.“ Gab er schließlich zu. Ob es jedoch unbedingt Freundschaft war, die er von Donna wollte, das bezweifelte er, denn wer konnte schon mit einer Frau wie ihr schon nur befreundet sein. Er selbst definitiv nicht, dafür fand er sie viel zu interessant. Nachdem sie auf dem Beifahrersitz Platz genommen hatte, ging er um den Wagen herum und nahm neben ihr Platz. „Bereit für den kleinen Ausflug, Donna?“ fragte er sie mit einem breiten, frechen Grinsen, während er den Wagen startete. Ein leises Brummen ertönte vom Motor, nun konnte die Fahrt losgehen. Sie starteten in das nächtliche Toronto, die Straßen waren zu dieser Zeit zum Glück recht leer, mal abgesehen von den Taxis, die die Nachtschwärmer nach Hause brachten. Ihm fiel ein Gesprächsthema von vorhin noch einmal ein. „Falls Sie einen Stadtführer für New York brauchen, dann stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Immerhin habe ich dort den Großteil meines Lebens verbracht. Vielleicht werde ich irgendwann auch wieder dorthin zurückziehen, aber momentan gefällt mir mein Leben eigentlich so wie es ist. Immer mit der Aussicht, etwas neues kennen lernen zu können. In New York war es mir irgendwie langweilig geworden, immer dieselben Gesichter, dasselbe Gespräch.“ Gab er ehrlich zu. „Man mag es nicht meinen bei der Stadt aber im Endeffekt ist die auch nur ein großes Dorf.“ Zu dieser Bemerkung lachte er leise. Erinnerte er sich doch nur zu gut an den ganzen Klatsch und Tratsch, der über ihn im Umlauf gewesen war. Wirklich wie auf dem kleinsten Dorf in der tiefsten Provinz. Sie kamen schnell aus der Innenstadt hinaus, und Alex lenkte den Wagen in Richtung des Sees, wo sein Loft lag. Ein Stück fuhren sie dabei auch an dessen Ufer entlang, zu dieser Zeit war hier alles ruhig und erschien unglaublich friedlich. Schließlich kamen sie an dem Gebäude an, in dem er lebte, er dirigierte den Wagen dort wieder in eine Tiefgarage und nahm seinen reservierten Platz ein. Nicht, dass er nur einen hatte, die anderen Wagen, die um diesen Platz herum waren, gehörten ihm auch, doch musste er dies nicht unbedingt Donna auf die Nase binden. Er genoss seinen Reichtum, aber er gab nur äußerst selten damit an. Eigentlich nur Leuten gegenüber, die er absolut nicht ausstehen konnte und von denen er wusste, dass sie sich über sein Vermögen und seinen Erfolg ärgerten. Schnell stieg er aus, umrundete das Auto, um Donna wieder gentlemanlike die Tür offen zu halten. „Bitte sehr, Madame, wir sind angekommen.“ Bestätigte er ihr das, was sie sich sicher schon gedacht hatte. Nachdem sie ausgestiegen war, öffnete er auch die Tür des Rücksitzes und Tony kam freudig hervorgesprungen, stellte sich vor Donna auf und sah sie begeistert an. Soweit ein Hund eben begeistert aussehen konnte. Wieder musste Alex darüber schmunzeln, anscheinend hatten er und sein Hund denselben Geschmack bei Frauen. „Kumpel, jetzt bedräng die arme Frau doch nicht so.“ wies er den Rottweiler spaßeshalber an, dann schlug er den Weg zum Aufzug ein, der ganz in der Nähe war. „Mein Loft ist ganz oben, ich hoffe, Sie haben keine Höhenangst?“ warnte er Donna schon einmal vor, als sie in den Lift einstiegen, der sie nun nach oben brachte. Alex Loft war eher ein Penthouse, denn es erstreckte sich über die gesamte oberste Etage des Gebäudes, mit einem wundervollen Blick über den See. Er führte Donna in das Wohnzimmer, wo er Tony auch von der Leine befreite. „Willkommen in meinem Reich!“ verkündete er, während er zu der Bar schritt, in der er seine Spirituosen aufbewahrte. „Fühlen sie sich wie zu Hause! Und was darf es zu trinken sein?“

@Donna Fraser


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