#1

Ein ganz normaler Morgen | Abby & Alexander

in Flashback 24.04.2016 15:25
von Abby Davis (gelöscht)
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Klimpernd glitt der silberne Schlüsselbund wieder zurück in die Hosentasche der grauen Anzughose. Mit der Schulter stieß Abigail die Tür auf und betrat vollbepackt ohne auch nur noch eine freie Hand das Zuhause ihres Chefs. Verrückt wie schnell es doch zur Routine geworden war das sie hier phasenweise ein und ausging, ganz so als würde sie selber hier wohnen. Fast lautlos fiel die Tür ins Schloss das einzige Geräusch das man hören konnte waren ihre Absätze auf dem Boden, deren Geräusch durch jegliche Zimmer hallten. Das um diese Uhrzeit hier noch Stille herrschte war nicht verwunderlich, nicht auf einen Montag Morgen um 5:00 Uhr. Sie rechnete erst ab 7:00 Uhr mit einem Lebenszeichen ihres Chefs, sollte er weibliche Gesellschaft haben vielleicht auch schon um 6:00 Uhr, dann lag es zumeist allerdings nur daran das er verschwinden wollte bevor besagte Begleitung wach wurde. Dann blieb es dann & wann an ihr hängen die Überbleibsel der vergangenen Nacht loszuwerden, nichts was sie nicht hinbekam.
Handtasche und Kaffeebecher in der einen Hand, Kleiderbügel voller frisch gereinigter Anzüge in der anderen stellte sie Kaffeebecher und Handtasche im Flur ab ehe sie weiter durch die Räumlichkeiten stöckelte um die Anzüge fein säuberlich auf der Couch abzulegen, ohne das sie erneut knitterten. Abigail hatte sich angewöhnt einen großen Bogen um die Nähe des Badezimmer und des Schlafzimmers zu machen, das war dann doch zuviel eindrang in die Privatsphäre ihres Chefs.
Mit nun endlich freien Händen führt ihr nächster Weg sie in die Küche und um die stille zu durchbrechen schaltete sie das Radio an. Leise durchflutet die Melodie die Luft und Abby machte sich daran Kaffee anzustellen. Nicht nur für Mr. Jaden sondern auch für sich selber. Ihre Handgriffe saßen perfekt sie wusste wo sie was fand und so brühte keine 5 Minuten später der Kaffee in der Maschine, auf der Küchenzeile stand ein Glas Wasser und eins mit Orangensaft, daneben zwei Aspirin. Aus Erfahrung und zur Sicherheit.
Noch ein paar mal lief sie hin und her, öffnete die Terrassentür. holte ihre Tasche zu sich in die Küche, ebenso wie die Zeitung, schloss die Terrassentür nach dem Lüften wieder und blieb schließlich mit einer Tasse Kaffe in der Hand und der aufgeschlagenen Zeitung vor sich am Küchentresen sitzen. Ihr Blick huschte auf die Uhr. Es war noch immer viel zu früh also genoss sie die Ruhe vor dem Sturm.

@Alexander Jaden



I do anything and everything Mr. Jaden requires. Including occasionally taking out the trash. Will that be all?

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#2

RE: Ein ganz normaler Morgen | Abby & Alexander

in Flashback 24.04.2016 17:00
von Alexander Jaden | 781 Beiträge

Langsam, aber auch nur ganz langsam schlug Alex die Augen auf. War das, was er da in der Ferne hörte etwas Maschinengewehr-Salven? Da das eigentlich nicht sein konnte, vor allem nicht in seinem Haus, versuchte er seinen Verstand auf Go zu stellen, um heraus zu finden, was es mit diesem Geräusch auf sich hatte. Kurz schüttelte er dazu seinen Kopf und langsam dämmerte es ihm. „Abby...“ flüsterte er vor sich hin, denn das, was er da hörte,waren eindeutig die Absätze seiner persönlichen Assistentin. Erst einmal ließ er seinen Kopf wieder auf das Kissen fallen. Immerhin war er erst seit zwei Stunden im Bett. Die Arbeit im Club hatte ihn bis drei aufgehalten, danach war er noch mit Tony in den Park gegangen, da der Hund noch eine Runde an der frischen Luft verdient hatte. Erst danach hatte er sich zu Bett begeben, doch so richtig wollte sich der Schlaf nicht einstellen. Deswegen war er wahrscheinlich auch durch Abbys Absätze geweckt worden, denn normalerweise hatte er einen durchaus tiefen Schlaf. Alex versuchte zurück ins Reich der Träume zu gelangen, doch wollte es ihm einfach nicht gelingen. Nach mehrmaligem Hin- und Herwerfen von der einen auf die andere Seite, gab er schließlich auf. Mit einem Brummen warf er die Decke von sich, setzte sich erst einmal auf die Bettkante, wo er sich durch die Haare fuhr. War das etwa schon senile Bettflucht? ging es durch seinen Kopf, gleichzeitig musste er aber auch über sich selbst lachen. Mit einem Ruck erhob er sich vom Bett, trat in sein Ankleidezimmer, da direkt vom Schlafzimmer aus zugänlich war und schnappte sich eine Jeans sowie ein einfaches Shirt, für den frühen Morgen musste das genügen. Nach einem schnellen Abstecher ins Bad führte in sein Weg dann schließlich in Richtung des Wohnbereichs seines ausgedehnten Lofts, welches sich über die gesamte obere Etage eines der besten Häuser in Toronto erstreckte. Das Penthouse, wenn man so wollte mit direktem Blick auf den See und den Yachthafen. Für Alex natürlich die perfekte Lage, so hatte er es nicht weit bis zu seiner Yacht. Aber all das interessierte ihn gerade wenig, denn wirklich wach war er noch nicht. Doch den Geruch des frisch gekochten Kaffees nahm er durchaus war, er hob in Anerkennung eine Augenbraue und folgte dem Geruch bis zur Küche. Tatsächlich saß dort Abby an dem Tresen, der Wohnzimmer und Küche voneinander trennte, vor sich eine Zeitung und i Hintergrund lief leise Musik. Nicht seine Musik! „Abby, wie oft muss ich Ihnen noch sagen, dass Klassik am frühen morgen mich aggressiv macht.“ Ganz ernst gemeint war das natürlich nicht von ihm, dennoch entsprach es zum Teil der Wahrheit. Sein Musikgeschmack war ein wenig härter, so dass sein Weg ihn zu der Anlage führte und er den CD-Wechsler betätigte. Mit einem zufriedenen Grinsen hörte er nun Bring me the Horizon aus den Boxen dröhnen und stellte das ganze gleich noch eine Idee lauter. Gute Musik um wach zu werden! „Wo ist Tony?“ rief er über die Lautstärke hinweg seiner persönlichen Assistentin zu. Denn von dem Hund war weit und breit keine Spur zu erkennen. Normalerweise lag das Kalb gemütlich auf dem großen Sofa, aber dies war zur Zeit leer. Schließlich ging er hinüber zu der Theke, an der Abby saß, schnappte sich einfach ihre Zeitung, und überflog die Überschriften, ohne wirkliches Interesse daran zu finden. „Und, geht die Welt mal wieder unter?“ fragte er gelangweilt in den Raum hinein. Eigentlich hatte er keine schlechte Laune, er war einfach so, und Abby kannte ihn gut genug, dass sie damit umgehen konnte. „Was steht heute an?“

@Abby Davis


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#3

RE: Ein ganz normaler Morgen | Abby & Alexander

in Flashback 24.04.2016 19:12
von Abby Davis (gelöscht)
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Es waren die letzten Stunden ruhe des Tages die sie vollends und nur für sich auskostete. Schon die zweite Tasse Kaffee in der Hand, vertieft in einen Artikel über die Wirtschaftliche Lage Torontos und den allgemeinen Wirtschaftlichen Aufschwung Kanadas, besonders im Bereich Fischerei bekam sie gar nicht mal mit das ihr Chef es geschafft hatte aus dem Bett zu fallen und schon fast auf dem Weg zu ihr war. Erst als seine noch leiht verschlafene Stimme hinter ihr im Wohnzimmer ertönte, ließ sie die Zeitung kurz sinken.
Ja, sie wusste das es nicht gerade die Musik war die er favorisierte aber solange er schlief behielt sie sich das recht vor die Musik laufen zu lassen die Ihr gefiel, immerhin saß sie hier auf Abruf, nicht er. "Sind Sie sich sicher das es an der Musik liegt und nicht einfach am Schlafmangel?" sie drehte sich mit dem Oberkörper zu ihm um und bedachte ihn mit einem Fragenden und zugleich musternden Blick. Zugegeben, er hatte schonmal fiter ausgesehen und die kleinen Schatten unter seinen Augen ließen sie so ca erahnen wie lange er geschlafen hatte. Abby war noch nie ein Fan seiner Lieblingsmusik gewesen was mal wieder deutlich wurde als sie leicht das Gesicht verzog und nach der Fernbedienung neben sich auf dem Tresen griff um wieder auf Zimmerlautstärke zu reduzieren. "Das Kalb liegt auf dem Balkon in der Sonne. Er wollte nicht mit rein vorhin also habe ich ihn draußen gelassen...wie lange haben Sie geschlafen?!" erklärte sie als sie die Zeitung wieder hob um ihren Artikel noch schnell zu ende zu lesen, doch daraus wurde nichts, den kaum hatten ihre Augen die Arbeit wieder aufgenommen wurde ihr das dünne Stück Papier aus der Hand gezogen. Unter anderen Umständen hätte sie jetzt sicher geschimpft wie ein Rohrspatz allerdings reagierte sie bei ihm deutlich gelassener. Mit spitzen Fingern entzog sie ihm die Zeitung einfach wieder. "Das fragen Sie mich jeden Morgen Alexander und wie jeden morgen kann ich nur sagen, die Menschheit wird immer Dümmer, ihr Geld wird immer mehr...ich denke wir nähern uns tatsächlich dem Untergang der Welt." während sie sprach faltete sie fein säuberlich die Zeitung zusammen. Erst dann rutschte sie elegant von dem Barhocker, landete auf ihren Absätzen und leerte Ihre Tasse auf dem Weg zur Spüle. "Ich habe gestern noch die Anzüge aus der Reinigung geholt, der schwarze Armani hatte Brandlöcher, den habe ich gleich entsorgen lassen den müssen Sie ggf ersetzen. Es gibt Probleme mit dem Bankkonto für den Club in Vegas, was genau das Problem ist wollte man mir leider nicht sage da ich nicht bevollmächtigt bin. Allerdings wird sich der Bankchef heute Nachmittag nochmal persönlich mit ihnen in Verbindung setzten, daher tuen Sie mit den Gefallen und lassen Sie bitte ihr Handy an Alexander." ansonsten würde sich das alles nur unnütz in die länge ziehen. Aus ihrer Handtasche zog sie einen großen Braunen Umschlag. "Bewerbungen, gucken Sie die bitte durch und sagen Sie mir was sie davon halten..." sie sah ihn an "....und noch eine persönliche Anmerkung von mir. - Sie sollte mal wieder zum Frisör gehen." als sie endete ihn auf den aktuellen Stand zu bringen, setzte sie ein charmantes Lächeln auf und legte munter gelaunt den Kopf schief.

@Alexander Jaden



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#4

RE: Ein ganz normaler Morgen | Abby & Alexander

in Flashback 25.04.2016 14:36
von Alexander Jaden | 781 Beiträge

Alex wusste genau, dass er Abby mit seiner Art von Musik und vor allem mit deren Lautstärke äergern konnte und manchmal tat er dies auch richtig gerne. Zwischen ihnen hatte sich eine besonere Art der Beziehung aufgebaut, teils natürlich geschäftlich, aber zu einem großen Teil auch, was andere Freundschaft nennen würde. Für ihn war es sehr schwer, Vertrauen zu fassen und andere an sich heran zu lassen, aber Abby hatte es irgendwie geschafft, die Mauer, die er schon früh um sich herum errichtet hatte, zu durchdringen. Und obwohl sie sich immer noch siezten, sah er sie als Vertraute an. „Spielverderber“ grummelte er nun gespielt, als sie die Anlage auf Zimmerlautstärke herunter fuhr, doch gleichzeitig grinste er vor sich hin. Inzwischen hatte er sich ebenfalls einen Becher Kaffee genommen und setzte sich auf einen Hocker ihr gegenüber. „Gut, denn die Welt wird langsam sehr langweilig.“ reagierte er auf ihre Ankündigung. „So ein bisschen Apokalypse täte uns allen etwas gut. Lasst die Posaunen von Jericho erklingen!“ Leise lachte er auf. „War doch so, oder nicht?“ Doch dann wurde er wieder ernst, als sie begann, ihm seinen Tagesplan zu erklären. Denn beim Geschäft kannte Alex keinen Spaß, wenn es darum ging, konnte er sogar sein sonst hyperaktives Temperament zügeln. Seine Augenbrauen zogen sich zusammen, als sie die Probleme in Vegas erwähnte, denn er konnte sich wirklich nicht vorstellen, was mit dem Konto nicht stimmen sollte. Bisher liefen die Clubs, die er dort hatte, reibungslos, was konnte sich nun geändert haben. „Ok, notiert, Handy aufladen und anlassen.“ Mit dem etwas flapsigen Spruch wollte er im Grunde genommen sie beide beruhigen, denn er machte sich schon Gedanken. Dann kam er noch einmal auf die Anzüge zurück- „Moment...Brandlöcher?“ entgeistert sah er sie dabei an. „Woher sollen die denn kommen?“ In seiner Erinnerung versuchte er hervor zu kramen, wann er den Anzug das letzte Mal angehabt hatte. „Verdammt, das muss bei dieser Party in LA passiert sein. Da kann sich Leo aber einiges anhören...“ Nicht, dass es hier um das Geld für einen Anzug ging, das waren Peanuts für ihn, nein es ging um das Prinzip. Obwohl faktisch gesehen es eigentlich seine eigene Schuld gewesen war, hätte er nicht so viel getrunken gehabt, dann hätte er besser auf seinen Anzug aufpassen können. Doch wurden seine Gedanken wieder von Abby abgelenkt, die ihm einen dicken Umschlag zuschob, woraufhin er die Augen verdrehte. „Bewerbungen? Abby, das können Sie doch so viel besser als ich.“ stöhnte er gespielt auf. Natürlich würde er sich die Bewerbungen selbst ansehen, doch es gehörte einfach dazu, dass er sich darüber beschwerte. Erst einmal sprang er aber wieder von seinem Barhocker am Tresen und schlenderte hinüber zum großen Panoramafenster, welches auf den See hinaus ging. Tatsache, da draußen auf der Terrasse lag Tony in der Sonne. Alex schob die Tür auf, ging selbst auf die Terrasse und irgendetwas war nicht koscher, das fiel ihm sofort auf. Tony sah zwar friedlich schlafend aus, aber er schnarchte nicht und das tat er sonst eigentlich immer. Die Warnglocken in Alex Kopf gingen sofort an. „Abbey...da stimmt was nicht.“ rief er aus, während er schnell hinüber zu seinem Hund und neben ihm in die Knie ging. „Tony?“ leicht schüttelte er den großen Hund. Doch es war nur ein kurzes Winseln zu hören. „Scheiße, Abby, rufen Sie den Tierarzt“ Tony rührte sich kaum, und er schien keine Kraft dafür zu haben. Nur immer wieder ein leises Winseln kam von dem massigen Hund. Dieser war im Grunde genommen Alex einzige Familie und entsprechend panisch reagierte er, wenn etwas mit dem Tier nicht stimmte.

@Abby Davis


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