#1

New York, New York! - Donna & Alex

in Future Play 09.08.2016 15:13
von Alexander Jaden | 781 Beiträge

Ein Wochenende in New York – endlich hatte Alex sich die Zeit frei schaufeln können, um ein paar freie Tage mit Donna in seiner ehemaligen Heimatstadt zu verbringen, so wie er es ihr schon am ersten Abend versprochen hatte. Auch wenn das Würmchen unterwegs war, so hatten sie dennoch problemlos fliegen können, hatte er ja auch extra First Class für sie gebucht, um es möglichst bequem zu haben. In Alex hatte sich einiges verändert, Dinge, die er nie geglaubt hätte. Donna hatte sein Leben auf den Kopf gestellt, ihm waren plötzlich Dinge wichtig, die ihm früher egal waren. Das beste Beispiel hierfür war, dass er sich nach und nach aus seinen illegalen Geschäften heraus zog. Wichtiger war ihm, eine Sicherheit aufzubauen für die Frau, die er liebte und das Kind, das sie beide erwarteten. Und nun standen vier Tage vor ihnen, die sie alleine verbringen konnten, weit ab von Toronto und den dortigen alltäglichen Problemen. Da Alex noch eine Wohnung in der Stadt besaß, mussten sie nicht in ein Hotel einchecken, sondern hatten auch hier ihre völlige Ruhe. Zwar stand der Butlerservice stets bereit, doch war dieser überaus diskret, so dass man ihn kaum mit bekam. Doch gab es nun mal auch Dinge, die man in einem Kurzuraub nicht machen wollte, unter anderem gehörten dazu kochen. Alex stand nun im großzügigen Wohnzimmer seines New Yorker Domizils und konnte ein Grinsen einfach nicht von seinem Gesicht bekommen. Andererseits war er auch aufgeregt, da er nicht wusste, was Donna von dem Plan halten würde, den er für heute Abend getroffen hatte. Es war etwas ganz spezielles für sie, etwas, was wirklich nicht alltäglich war. Zum Glück spielte das Wetter mit, tagsüber hatte die Sonne vom Himmel geschienen und nun am Abend war es immer noch angenehm warm. Also genau das Richtige für das, was er vor hatte. Natürlich brauchte seine Herzensdame wieder ewig, um sich fertig zu machen, doch war er daran inzwischen gewohnt, immerhin verbrachten sie beide so viel Zeit wie möglich zusammen und Donna wohnte mehr bei ihm als in ihrer eigenen Wohnung. Schnell fühlte er noch einmal nach der kleinen Sache in seiner Anzugjacke, doch alles war da, was er brauchte. Für ihn würde dieser Abend auch eine Premiere werden, denn bisher hatte er sich nie für jemanden die Mühe gegeben, etwas besonderes auf die Beine zu stellen. Das hatte er immer nur geschäftlich gemacht, im privaten war ihm nie jemand wichtig genug gewesen. Doch war dies nun definitiv anders, für diese Frau würde er so einiges machen. „Baby, brauchst du noch lange? Unser Fahrer ist bestimmt schon im Tiefschlaf!“ rief er scherzend hinüber ins Schlafzimmer, wo er Donna noch vermutete. Noch waren sie voll im Zeitplan, also machte er sich keine allzugroßen Gedanken. Zumindest nicht um den zeitlichen Ablauf des Abends, beim Inhalt machte er sich schon mehr Gedanken. Aber diese schob er immer wieder beiseite, seine Entscheidung war gefallen und wenn er sich etwas vorgenommen hatte, dann zog er dieses auch durch. Schließlich kam Donna zu ihm ins Wohnzimmer und sie sah einfach umwerfend aus. Er pfiff einmal durch die Zähne bei ihrem Anblick, dann ging er auf sie zu, legte einen Arm um ihre Taille und zog sie ein Stück an sich. „So kann ich dich doch nicht raus gehen lassen.“ raunte er in ihr Ohr. „Alle Männer werden nur noch nach dir schauen.“ Und dabei schwang Stolz in seiner Stimme mit, Stolz, dass das hier sein Mädchen war. Widerwillig löste er sich wieder von ihr, am liebsten hätte er sie direkt zurück ins Schlafzimmer getragen und dort unanständige Dinge mit ihr angestellt, aber der Abend war geplant und das Unanständige musste noch etwas warten. „Komm, lass uns gehen, ich will dir meine Stadt zeigen!“ Und schon hatte er sie an ihrer Hand genommen und sie verließen beide das Penthouse, vor dem eine Limousine wartete, um sie zum ersten Stop des heutigen Abends zu bringen. Als sie auf dem bequemen Rücksitz des großen Wagens saßen, legte er seinen Arm um Donna, grinste sie an. „Herzlich willkommen in New York, Mrs. Fraser. Ihr persönlicher Stadtführer steht für sie bereit. Und für den ersten Überblick über die Stadt habe ich mir das Empire State Building überlegt!“

@Donna Fraser


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#2

RE: New York, New York! - Donna & Alex

in Future Play 10.08.2016 22:06
von Donna Fraser | 988 Beiträge

Schon am Tag unseres ersten Zusammentreffens hatte @Alexander Jaden mir angeboten, mir New York zu zeigen, nicht die Touristen-Version sondern die Stadt die er kannte. Das ich jetzt, wo es endlich soweit war, schon in der 22. Woche und damit im 6. Monat schwanger war, hatten wir wohl beide da noch nicht erwartet. Letzte Woche hatten wir aber die 2. große Vorsorge-Untersuchung, mit unserem Würmchen war alles in Ordnung und es entwickelte sich prächtig, so dass die Ärztin auch nichts dagegen hatte das ich nach New York fliegen würde, das war mir wirklich wichtig gewesen. Das einzig wirklich nervige waren die blöden Stützstrümpfe, die einfach schrecklich aussahen, aber sie halfen und jetzt war ich sie zum Glück los und konnte mich auch endlich frei bewegen.
Nach der Ankunft in seiner Wohnung hatte ich mich erst mal etwas hin gelegt, immerhin war der Flug für das Würmchen und mich trotz allem nicht mal eben so zu meistern, da wir aber heute Abend noch los wollten hatte ich mich dann doch aufgerafft und mich fertig gemacht, ich wollte Alex ja auch nicht ewig warten lassen. Ich hatte mich heute – wieder einmal – für ein Kleid entschieden, ich war ja schon immer mehr der Kleid-Typ gewesen, aber vor allem jetzt während der Schwangerschaft war das einfach auch deutlich angenehmer als eine Hose, so oft wie ich manchmal zum Klo rannte.^^
Ich saß gerade auf dem Bett und wollte mir meine Ballerina´s anziehen, in andere Schuhe passte ich kaum noch rein, aber auch das kannte ich ja schon, als ich seinen Kommentar hörte. Ich verdrehte meine Augen und stöhnte genervt auf ehe ich antwortete. „Ich besorge dir wirklich noch nen Umschnall-Bauch, damit du nicht ständig nervst. Denn schneller werde ich in den nächsten Monaten sicher nicht mehr, also hör auf zu nerven, wir haben doch noch Zeit.“ Für die Stimmungsschwankungen und das Gezicke war er ja mit verantwortlich, also sollte er sich besser nicht beschweren deswegen. Ich schlüpfte nun also in meine Schuhe und stand auf um ins Wohnzimmer zu gehen, mein Bauch war mittlerweile schon ziemlich gewachsen und ich war nicht mehr als werdende Mutter zu übersehen.
Ich lächelte ihn an als er mich an sich zog, doch bei seinen Worten verzog ich sofort wieder mein Gesicht. „Ich kann auch gerne hier bleiben und mir ne Pizza bestellen, ich brenne auch nicht mit dem Pizzaboten durch, versprochen.“ Ich würde ja auch nicht mehr mit George Clooney durch brennen, das hatte ich mir schon aus dem Kopf geschlagen. Ich fand mein Lächeln allerdings schnell wieder und nickte bei seinen Worten.
Als wir unten im Wagen saßen, lehnte ich mich an ihn und grinste ihn ebenso an. „Dabei sind wir doch schon eine Weile hier, da ist das willkommen schon ein bisschen zu spät.“ Ich zwinkerte ihm zu und nickte dann. „Okay, wen hast du denn als Stadtführer bestellt? Auf dem Empire State Building würde ja Tom Hanks perfekt passen, ganz wie in Schlaflos in Seattle. Hätte ich geahnt das du das für mich machen würdest, wäre ich wohl schon viel früher bei dir im Club aufgeschlagen.“ Ich lachte auf, natürlich erwartete ich nicht das Tom Hanks da jetzt auf mich warten würde, das war wohl ein Traum von mir. „Ich freue mich wirklich schon auf dein New York, ich bin vor allem aber gespannt ob das alles in mein Bild von dir passt.“ Wir wussten mittlerweile einiges über den jeweils anderen, von daher würde ich mir schon Gedanken machen ob das wirklich alles seine Orte waren oder ob wir dort waren weil er wusste das sie mir gefallen würden.


I´m too busy being a badass


and worrying about my hair.
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#3

RE: New York, New York! - Donna & Alex

in Future Play 11.08.2016 12:22
von Alexander Jaden | 781 Beiträge

Inzwischen hatte sich Alex an die Launen, die während der Schwangerschaft seiner Herzensdame auftraten, doch gewöhnt und nahm diese nicht mehr persönlich. Anders war es noch vor ein paar Wochen gewesen, da er einfach keine Erfahrung mit Schwangeren hatte und ihn die ein oder andere Stimmungsschwankung schon in den Wahnsinn getrieben hatte. Nachdem die letzte große Vorsorgeuntersuchung nur positiv verlaufen war, waren sie beide sehr erleichtert gewesen, dem Würmchen ging es augenscheinlich sehr gut und allzu lange würde es nun auch nicht mehr dauern, bis sie es in ihren Armen halten würden. Ab und an erinnerte er sich noch an Donnas Eröffnung, dass sie schwanger sei und daran, was für ein Schock dies erst mal gewesen war. Aber diesen hatte er ziemlich schnell überwunden gehabt, immerhin liebte er diese Frau und auch das kleine Etwas in ihrem Bauch schon über alles. Und nun hatten sie es endlich einmal geschafft, sich ein paar Tage nur für sich zu nehmen. „Verdammt, ich hätte echt an Tom Hanks denken können“ bemerkte er Donnas Einwand mit Schlaflos in Seattle. „Aber da musst du nun leider mit mir Vorlieb nehmen. Und glaub mir...“ einen Moment ließ er spannungsvolle Stille einfließen. „...ich kenne New York besser als er.“ Bestimmt würde er Donna sein eigenes New York zeigen, denn das typische der Touristen, das war doch eigentlich nur ein Abklatsch. Er würde ihr die Ecken zeigen, die für ihn wichtig gewesen waren und auch Orte, an denen er sich sehr wohl gefühlt hatte. Dies waren aber meist Stellen, die die wenigsten wahr nahmen. So wie es eben war, wenn man in einer Stadt wohnte und sie nicht als Touri bereiste. Aber erst einmal brachte der Fahrer sie zum Empire State, denn hier würde der Abend beginnen, zumindest nach seinem Plan. Natürlich war der New Yorker Verkehr wieder mörderisch, so dass sie einige Zeit brauchten, um zu ihrem Ziel zu gelangen, unterwegs wies Alex Donna auf das ein oder andere hin, an dem sie vorbei fuhren. Bekannte Gebäude oder Straßen, natürlich auch Geschäfte, kannte er doch inzwischen ihre Vorliebe für Mode und shoppen. Dafür hatte er natürlich auch noch Zeit eingeplant, aber das würde bis morgen warten müssen. Schließlich erreichten sie ihr Ziel, der Fahrer öffnete für beide die jeweilige Tür, und sie standen vor dem Empire State. Alex konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, als er Donnas Hand nahm und ihr in die Augen sah. „Wunder dich nicht. Der Abend ist für uns reserviert, ich habe da so ein wenig meine Beziehungen spielen lassen.“ Tatsächlich kannte er den Verantwortlichen ziemlich gut und hatte es geschafft, dass sie für die nächsten Stunden ungestört sein würden, zumindest oben auf der Plattform. Zumindest fast ungestört, aber das würde er ihr noch nicht verraten. Beide begaben sich in das Gebäude, zu dem Aufzug, der sie ganz nach oben bringen würde, was aber wiederum eine Weile dauerte, betrachtete man die ganzen Stockwerke. Im Aufzug legte er seinen Arm um ihre Taille und zog sie an sich. „Am liebsten würde ich dich gleich hier und jetzt vernaschen, aber das würde meinen Plan ordentlich durcheinander bringen...“ Doch für einen leidenschaftlichen Kuss blieb natürlich genug Zeit, zufrieden seufzte er dabei auf, er bekam einfach nie genug von dieser Frau. Ihre Zungen waren eine Weile in ein wildes Spiel vertieft, da ertönte plötzlich das obligatorische Bing des Aufzuges, welches ihnen ankündigte, dass sie angekommen waren. Nur widerwillig löste sich Alex von seiner Frau, dann nahm er wieder ihre Hand, um sie nach draußen zu führen. Hoffentlich würde ihr das, was er noch vorbereitet hatte, auch gefallen. War es vielleicht doch etwas zu übertrrieben? Obwohl er sich das eigentlich nicht vorstellen konnte. Die Aussichtsplattform des Gebäudes war tatsächlich fast leer. Nur etwa in der Mitte befand sich ein einzelner Tisch, der romantisch gedeckt war, inklusive Kerzen, die brannten und zum Glück nicht durch allzuviel Wind gestört wurden. Alex musste einmal schlucken, denn er war sich wirklich nicht sicher, ob er das richtige tat. Obwohl es sich tatsächlich richtig anfühlte. Ein Kellner stand neben dem Tisch, verbeugte sich nun leicht. „Willkommen Mrs. Fraser und Mr. Jaden!“ empfing er sie beide. „Das Menu steht für sie bereit.“ Alex sah zu Donna hinüber, gespannt, wie sie darauf reagieren würde.

@Donna Fraser


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