#1

Die Anderson`s treffen aufeinander

in Flashback 02.08.2016 13:28
von Prof. Dr. Nikolaj Anderson | 650 Beiträge

Der Geburtstag von Richard nährte sich. Und sein größter Wunsch war, das seine Kinder dazu kommen würden. Also schrieb er allen dreien und hoffte einfach. Seine Gattin Anna,hoffte ebenso , denn sie hatte ihre Kinder auch schon lange nicht mehr gesehen.


Er stieg aus dem Flugzeug und nachdem er sich seine Tasche genommen hatte, lief er nach draußen zum Taxistand. Dieses brachte ihn dann nun zum Hause seiner Eltern. Er fragte sich, ob @Clara Oljesja Anderson auch kommen würde. Obwohl da war er sich schon sicher, doch bei @Adrian Anderson war er sich alles andere als sicher. Aber im Grunde war ihm das auch mächtig egal. Er besuchte seine Eltern und wollte sich keinen Kopf machen über Adrian.
Das Taxi fuhr durch Straßen, die er kannte und er erkannte sofort, dass der Taxifahrer einen Umweg fuhr. --Na machen sie Urlaub hier ? -- fragte ihn der Taxifahrer und sah ihn durch den Spiegel nach hinten an " Nein, es ist meine Heimat und ich denke , sie sollten die normale Route nehmen " sogleich hustete der Taxifahrer verlegen und änderte seine Richtung.
Dann parkte er kurze Zeit später vor dem Haus seiner Eltern und nahm den Koffer, bezahlte und klingelte. Seine Mutter Anna machte ihn Freudestrahlend auf er erwiderte die herzliche Begrüßung.
-- Kaffee ist fertig -- ,meinte sie und er ging ins Wohnzimmer , um seinen Dad zu begrüßen. Der Geburtstag selber war erst einen Tag später.


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#2

RE: Die Anderson`s treffen aufeinander

in Flashback 03.08.2016 20:04
von Adrian Anderson | 455 Beiträge

Den Brief in der Hand, musste ich noch einmal drüber lesen, ob es auch wirklich dieses Wochenende war, an welchem mein Vater Geburtstag hatte. Ich würde Freitags anreisen, Samstag auf meinen alten Herren das Glas heben und am Sonntag wieder die Heimreise antreten. Da Chicago und Toronto nicht unbedingt ein Katzensprung von einander entfernt ist, habe ich mich dazu bequemt in den nächst besten Flieger zu steigen, um schnellst möglich die Strecke zu meistern. Bestimmt würde ich mich nicht dazu aufraffen in irgendeinen bummelbus oder bummel-Bahn einzusteigen, da hatte ich dann doch höhere Ansprüche. So war es durch aus nicht verwunderlich, dass ich mich in die 1. Klasse begab, mein Handgepäck war nur eine Oldtimer-Zeitschrift, welche ich mir kurz vor beginn des Fluges am Kiosk gekauft hatte. In der Hinsicht war ich eher der praktische Mann, welcher keinerlei Handtasche oder Aktenkoffer mit sich schleppte, so kam es öfters vor, dass ich meine beruflichen Vergleichsangebote locker flockig in meiner Hand hielt und diese gerne dem Anwalt gegenüber auf den Tisch donnerte. Hatte in meinen Augen viel mehr Auswirkung, als erst den Koffer zu öffnen, das Dokument heraus zu kramen.. in der Zeit sind alle anwesenden schon eingeschlafen. Aus dem Flieger ausgestiegen, besorgte ich mir auch gleich einen Wagen, denn ich würde persönlich zu meinen Eltern fahren. Nichts gegen Taxen, die nutzte ich selber gerne, aber mich überkam das Gefühl selber einen Wagen fahren zu wollen. In Toronto kam ich meist selber gar nicht dazu und nutze meinen Chauffeur Ray, welcher mich überall hin brachte.

Als Leihwagen hatte ich mir eine alte Corvette ausgesucht und fuhr gen Heimat, als ich meinen Koffer in den Kofferraum verfrachtet hatte. Vielleicht für mich ein wenig untypisch, ließ ich mir jegliche Zeit für die Fahrt und gönnte mir die Strecken über Land, um alte - fast vergessene - Orte wieder zu sehen. Auf Grund dessen, dass ich meinen Eltern keinerlei Uhrzeit genannt hatte, kam ich vermutlich genau zur passenden Zeit an. Die Corvette auf dem Hof gefahren, stieg ich auch schon aus, nahm meine Sonnenbrille ab und steckte mein Portmonee aus dem Handschuhfach in meine hintere Hosentasche und zog den Schlüssel heraus. Ich brauchte hier bestimmt nicht abschließen, obwohl wir in Chicago Zuhause waren. Doch dieses kleine Fleckchen Erde, war alles andere als unsicher, sodass ich mir darüber keinerlei Gedanken machte. Die Türklingel betätigt wartete ich kurz, ehe meien Mutter mir freudestrahlend die Tür öffnete: 'Andrej!',überkam es sie und sie schloss mich gleich in den Armen. Ohne zu zögern erwiderte ich diese Geste mit einem leichten lächeln, als ich auch herein trat. Im Gegensatz zu meinen Geschwistern und Freunden nannte unsere Mutter mich bei meinen Gebürtigen Namen, welchen ich persönlich verabscheute. Ich hatte in meinen Augen keinerlei Ähnlichkeit mit der östlichen Kultur, welches die Heimat meiner Mutter widerspiegelte und war davon bestimmt nicht angetan, wenn andere mich so nannten. Ich würde mein Kind, wenn es weiß wäre nun auch nicht 'Django' , 'Thiago' oder 'Kim Lee' nennen. War einfach in meinen Augen suspekt, doch meiner Mutter verzeihe ich ihre vorliebe. "Gut dich zu sehen.",merkte ich an, ehe ich auch den Flur entlang lief. Ich hatte keinerlei Ahnung, ob ich als erstes hier war, oder das Schlusslicht bilden sollte, weshalb ich ein wenig gespannt das Wohnzimmer betrat. Meine Augen durchschweiften im hineingehen den Raum und ich konnte Nik, sowie meinen Vater erkennen, welcher mit einem Grinsen auf den Lippen mich ebenfalls entdeckte.

'Harvey, setzt dich!',bot er mir direkt an, was mich schmunzeln ließ. Er hatte es sich zur Aufgabe gemacht mich aus Liebe zu seiner Frau nicht Adrian zu nennen, oder gegen meinen Willen Andrej, - er entschied sich einfach meinen 2. Namen zu nehmen. "Das lass ich mir nicht zweimal sagen.",grinste ich und setzte mich @Prof. Dr. Nikolaj Anderson gegenüber auf die Couch. Ihm nur kurz zugenickt, war die förmliche Begrüßung erst einmal alles, was er von mir bekam. Das Portmonee, Smartphone, Schlüssel und die Sonnenbrille legte ich auf den Beistelltisch ab, da mich das einfach störte, wenn ich länger saß. Anders war es bei der Arbeit, wo ich durch mein Jackett immer Innentaschen hatte, doch Dinge in der Hosentasche machten mich verrückt. 'Mensch, du hast ja auch normale Klamotten',lachte Richard und spielte damit eindeutig meine Berufskleidung an. Kurz an mich hinab geblickt, sah ich wirklich 'Normal' aus und strahlte nichts arrogantes wohl aus, was ich gerne mit meinen Maßgeschneiderten Anzügen vermittle. Doch heute war es nur ein schlichtes, schwarzes Langarmshirt, dazu eine passende braune Chino und Sneaker. "Zu besonderen Anlässen bin ich durchaus in der Lage dazu.",gab ich als Antwort, wobei das eher humorvoll gemeint war. Mein Blick glitt zur Seite zu Nikolaj, welchen ich kurz musterte. "Und du bist wie lange schon hier?",wollte ich ein wenig Smalltalk betreiben, da die Beziehung zwischen mir und meinem Bruder doch recht.. angespannt war. Nachdem Anna auch den Raum betreten hatte und sich zu uns gesetzt hatte, blickte ich kurz auf die Uhr. "@Clara Oljesja Anderson kommt?",war das eine Frage an alle Anwesenden hier, denn ich hatte keinerlei Ahnung, ob sich meine Schwester zu uns gesellen würde. Ich hoffte es, denn alleine für unseren Dad war dies sehr wichtig und mit nur Nik und meiner Wenigkeit könnte es schnell wieder unangenehm werden. Das wollte ich zum Ehrentag gründlich vermeiden. Ich selber war auch noch gar nicht sicher, ob ich hier im Gästezimmer schlafen würde, oder doch lieber mir ein Hotel etwas aufwärts suchen sollte. Dies alles würde ich spontan entscheiden, wie sich der Tag ergibt.


“Don't judge my choices without understanding my reasons”
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#3

RE: Die Anderson`s treffen aufeinander

in Flashback 16.08.2016 00:03
von Clara Oljesja Anderson • 14 Beiträge

Die Beziehung zwischen ihrem Dad und Clara war eine typische Vater – Tochter Beziehung. Ihr Dad war ihr Held. Ihre Brüder in gewisser Weise auch, aber... sie waren eben ihre Brüder und das Verhältsnis der Geschwister untereinander lies sich schon eher als speziell bezeichnen. Aber eins hatten ihre Eltern richtig gemacht.... nach den zwei sturen Jungs kam endlich ein Mädchen, das perfekter nicht sein konnte.^^
Clara würde es niemals vor ihren Brüdern zugeben, aber seit sie von zu Hause ausgezogen ist, vermisste sie ihre Eltern und ihren Dad ganz besonders. Darum lies sie es sich auch nicht nehmen früher an zu reisen und ihre Eltern zu überraschen. Schon gestern Abend war sie angekommen und schon als das Taxi vor der beeindruckenden Villa der Familie Anderson vor fuhr, stürmte ihre Mum aus dem Haus, um sie mit offenen Armen zu empfangen. Ihr Dad tat es ihr gleich und so verbrachte Clara die Nacht in ihrem alten Zimmer der Villa.
Das Frühstück war wie immer königlich und sie genoss es ihre Eltern noch etwas für sich alleine zu haben, ehe die beiden Quälgeister oder auch Streithähne das Haus der Andersons erreichten.
Clara machte sich gerade für die Feier zu recht, als sie unten am Eingang die tiefen Stimmen ihrer Brüder hörte. Man mochte staunen, wie schnell sie plötzlich einen Lidstrich ziehen konnte und wie schnell sie den Rest ihres Make ups perfekt auftragen konnte, um schnellst möglich die größe Wendeltreppe hinunter zu eilen, wo sie auch schon ihren Namen hörte „Ich bin doch schon längst da“ begrüßte sie ihre Brüder mit einem Lächeln und schenkte Jedem einen Kuss auf die Wange. Sie verstand sich mit beiden und der Zwist zwischen ihnen war ihr egal. Sollten sie sich doch die Köpfe einschlagen. Im Grunde liebten die beiden Sturköpfe sich trotzdem. Ihr Dad legte direkt einen Arm um Clara, so wie er es immer getan hat und tja, ihre Position in der Familie hatte sich wohl auch mit beinahe 30 noch nicht verändert.

@Prof. Dr. Nikolaj Anderson @Adrian Anderson


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